Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hornbach-Gruppe: Nettoumsätze um 5,1% gesteigert

Die Hornbach-Gruppe (HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzern) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015/2016 (1. März 2015 bis 29. Februar 2016) nach einem starken Schlussspurt erfreuliche Umsatzzuwächse erzielt.

Die Hornbach-Gruppe (HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzern) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015/2016 (1. März 2015 bis 29. Februar 2016) nach einem starken Schlussspurt erfreuliche Umsatzzuwächse erzielt. Nach den vorläufigen Zahlen erhöhte sich der Nettoumsatz im Konzern entsprechend der Jahresprognose um 5,1% auf 3.755 Mio. Euro. Der größte operative Teilkonzern HORNBACH Baumarkt AG, der zum Bilanzstichtag 29. Februar 2016 europaweit 153 (Vj. 146) Bau- und Gartenmärkte in neun Ländern betreibt, steigerte die Umsätze einschließlich Neueröffnungen um 5,3% auf 3.535 Mio. Euro. Flächen- und währungskursbereinigt nahmen die Umsätze der Bau- und Gartenmärkte (DIY) konzernweit um 2,6% zu. Getragen wurde dieses Wachstum vor allem von den internationalen Märkten. Der Auslandsanteil innerhalb des Baumarkt-Teilkonzerns lag zuletzt bei 43,1% (Vj. 41,4%). Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH verbesserte die Umsatzerlöse um 2,4% auf 218 Mio. Euro und ist damit nach minus 1,1% im Vorjahr zurück auf Wachstumskurs.

Deutschland: Wachstum auf hoher Vorjahresbasis – Durchhänger im Q3 überstanden
Die Erfolgshürde für das DIY-Einzelhandelsgeschäft in Deutschland war hoch: Auf der Basis der expansionsbedingt hohen Umsatzzuwächse von 7,6% im Vorjahr erhöhten die 99 inländischen Hornbach Bau- und Gartenmärkte des Teilkonzerns HORNBACH Baumarkt AG die Umsätze im Geschäftsjahr 2015/2016 um 2,3% auf 2.011 Mio. Euro. Flächenbereinigt, das heißt ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen und Schließungen in den zurückliegenden zwölf Monaten, stiegen die Umsätze in Deutschland im Berichtsjahr um 0,8%, nach plus 5,5% ein Jahr zuvor.

„Nach dem Dämpfer im dritten Quartal haben wir ein wichtiges Zeichen gesetzt: Die im November 2015 überraschend starke Kaufzurückhaltung bei den deutschen Verbrauchern hat sich in unseren Baumärkten im vierten Quartal nicht fortgesetzt. Mit einem flächenbereinigten Umsatzplus in Deutschland von 2,5% in den letzten drei Monaten haben wir uns von der vorübergehenden Umsatzschwäche wieder freischwimmen können und uns erfolgreich gegen den anspruchsvollen stationären und Online-Wettbewerb behauptet“, kommentierte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Hornbach Management AG (persönlich haftende Gesellschafterin der Hornbach Holding AG & Co. KGaA). „Wir profitieren dabei zusehends von unserer Multi-Channel- Strategie: Die Kunden verlangen immer mehr die Durchgängigkeit und Vernetzung von stationärer und digitaler Einkaufswelt. Hier sind wir in der Baumarktbranche exzellent aufgestellt.“

Übriges Europa: Rückkehr zu alter Stärke
Zugpferd waren im Geschäftsjahr 2015/2016 die Hornbach Bau- und Gartenmärkte in den acht Länder außerhalb Deutschlands. Der DIY-Umsatz erhöhte sich im übrigen Europa unter anderem getrieben durch fünf Neueröffnungen um 9,6% (Vj. 5,0%) auf 1.524 Millionen Euro. Aber auch flächen- und währungskursbereinigt nahmen die internationalen Hornbach-Filialen 2015/2016 im Vergleich zum Vorjahr mit einem bereinigten Umsatzwachstum von 4,9% deutlich Fahrt auf. Erstmals seit dem Geschäftsjahr 2008/2009 schnitten sie wieder flächenbereinigt besser ab als die Märkte in Deutschland.

„Hornbach ist international wieder zu alter Stärke zurückgekehrt und hat Marktanteile hinzugewonnen. Die flächenbereinigten Wachstumsraten kletterten von Quartal zu Quartal. Allein von Dezember 2015 bis Februar 2016 stiegen in allen Ländern außerhalb Deutschlands die flächen- und währungskursbereinigten Umsätze, bis auf eine Ausnahme sogar zweistellig“, sagte Albrecht Hornbach. Das spiegele unter anderem auch die europaweit günstigeren konjunkturellen Rahmenbedingungen für Konsum und Bautätigkeit wider. „Gerade bei Kunden, die größere Bau- oder Renovierungsprojekte planen, können wir mit unserem Handelsformat punkten.“

Auch der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH steuerte 2015/2016 wieder zum Umsatzwachstum der Hornbach-Gruppe bei. Die Umsätze der unverändert 26 Baustoffhandels- Niederlassungen stiegen im Berichtsjahr um 2,4% auf 218 Millionen Euro, nachdem Sie im Vorjahreszeitraum um 1,1% zurückgegangen waren.

Auf Basis der ersten vorläufigen, noch ungeprüften Jahresergebnisse wird die aktuelle Ertragsprognose für den Teilkonzern HORNBACH Baumarkt AG bestätigt. Die Ertragsprognose des HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzerns wird im Wesentlichen aufgrund von nicht-operativen Sonderabschreibungen im Teilkonzern HORNBACH Baustoff Union GmbH leicht angepasst.

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