Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hornbach: Geld für Hochwasser-Geschädigte

Die Unternehmen der Hornbach-Gruppe so-wie die unternehmenseigene Hornbach Stiftung "Menschen in Not" stellen mehr als 1 Mio. Euro zur Verfügung, um Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten zu helfen.

Die Hornbach Bau- und Gartenmärkte unterstützen in Form von speziellen Hochwassernachlässen sowie mit Material- und Sachspenden für gemeinnützige Institutionen. Bild: Hornbach.

Diese Mittel sind bereits zu 85% bei den Betroffenen angekommen. Während die Hornbach Stiftung mit finanziellen Zuwendungen Einzelschicksale unterstützt, helfen die Hornbach Bau- und Gartenmärkte in Form von speziellen Hochwassernachlässen sowie mit Material- und Sachspenden für gemeinnützige Institutionen.

„Es war uns sehr wichtig, den betroffenen Menschen schnell unter die Arme greifen zu können – das ist uns in einem gemeinsamen Kraftakt gelungen“, erklärt Karl Garrecht, Vorsitzender des Vorstands der HONRBACH Stiftung. Bisher bewilligte die Stiftung rund 160 Anträge auf Soforthilfe vor allem aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Diese Gelder kamen auch betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gute, zumeist jedoch Menschen außerhalb des Unternehmens.

Hochwassernachlass an Hornbach-Standorten

Zudem konnten Geschädigte der Hochwasserkatastrophe einen Nachlass in Höhe von 20% auf das gesamte Sortiment an 28 Hornbach-Standorten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen sowie in Luxemburg, den Niederlanden und Österreich erhalten. Knapp 9.000 Mal wurde dieser sogenannte "Hochwasser-Bon" bisher in Anspruch genommen. Die Märkte vor Ort unterstützten durch Material- und Sachspenden an Hilfsorganisationen und Vereine.

Sammelaktion innerhalb des Unternehmens

Möglich geworden war die Hilfeleistung auch durch die große Spendenbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des südpfälzischen Baumarkt-Konzerns. Rund 85.000 Euro sind bei der unternehmensweiten Spendenaktion zusammengekommen, welche das Unternehmen umgehend verdoppelte. Zuvor hatten die Hornbach-Gruppe sowie die Familien Hornbach die Mittel der Stiftung um 500.000 Euro aufgestockt. (Hornbach)

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