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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HORNBACH: Darf sechs Baumärkte der HELLWEG-Gruppe übernehmen
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Der Zusammenschluss ist aus wettbewerblicher Sicht unbedenklich. Rund um die sechs HELLWEG-Standorte stehen den Kundinnen und Kunden jeweils genügend andere Baumärkte und Fachmärkte als Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung.“
Das Unternehmen HELLWEG betrieb zuletzt unter den Marken HELLWEG und BayWa Bau & Garten 113 Bau- und Gartenmärkte in Deutschland. Die Standorte liegen vor allem im Rhein-Ruhr-Gebiet, dem Berliner Raum sowie in Süddeutschland. Im Juni 2026 wurde über HELLWEG ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet.
HORNBACH ist einer der führenden Betreiber von Bau- und Gartenmärkten in Deutschland. Das Filialnetz umfasst im Inland rund 100 Standorte und erstreckt sich darüber hinaus auch in das europäische Ausland.
Das nun freigegebene Zusammenschlussvorhaben betrifft die Übernahme der sechs HELLWEG-Standorte in:
- Dortmund-Kley
- Essen-Borbeck
- Ahrensfelde
- Freiberg
- St. Augustin
- Berlin-Köpenick
Die wettbewerblich relevanten Märkte wurden in den verschiedenen Regionen anhand des tatsächlichen Nachfrageverhaltens der Kundinnen und Kunden definiert, das sich durch Kundenkartendaten und Kundenbefragungen feststellen ließ. Es zeigte sich, dass die Einzugsgebiete von Baumärkten u. a. je nach Filialgröße, Bevölkerungsdichte und Verkehrsanbindung unterschiedlich groß ausfallen und sich nicht durch starre Radien erfassen lassen.

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