Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hopfen: Magere Ernte durch Hitze und Trockenheit

Die Hopfenernte ist seit Anfang September im Gange; aber sie wird in diesem Jahr außergewöhnlich mager ausfallen. Nach Schätzungen des Verbands Deutscher Hopfenpflanzer werden bundesweit auf einer Gesamtanbaufläche von knapp 18.000 ha nur etwas mehr als 28.000 t eingebracht.

Die Hopfenernte ist seit Anfang September im Gange; aber sie wird in diesem Jahr außergewöhnlich mager ausfallen. Nach Schätzungen des Verbands Deutscher Hopfenpflanzer werden bundesweit auf einer Gesamtanbaufläche von knapp 18.000 ha nur etwas mehr als 28.000 t eingebracht. Das sind 27% weniger als im Vorjahr. Bereits im Juli hatte der Verband Einbußen von bis zu 17% prognostiziert. Auch Qualitätsverluste werden erwartet: Die Landwirte befürchten, dass einige Hopfensorten nur ein Drittel der wertvollen Bitterstoffe enthalten. Bei den neuen Aromasorten sind die Ölwerte gering. Auswirkungen auf den Bierpreis sind allerdings nicht zu befürchten, da die Brauer aufgrund der Lagerhaltung vom Hopfenertrag weitgehend unabhängig sind.

Das schlechte Ernteergebnis ist auf die ungünstigen Witterungsverhältnisse in den vergangenen Wochen zurückzuführen, erklären die Experten. Es gab wenig Niederschläge, extrem hohe Temperaturen und heiße Winde. Die Hopfendolden sind zum Teil so klein, dass die Verarbeitung schwierig wird. Dagegen sind wenigstens Krankheiten und Schädlinge kein Problem.

Ende August fand die offizielle Hopfenernteschätzung im größten Anbaugebiet Hallertau rund um Wolznach statt: Auf 14.900 ha werden voraussichtlich 23.500 Tonnen geerntet. Bei den Zahlen wurden Schäden durch Hagel und Welke berücksichtigt. Neben der Hallertau wird Hopfen vor allem in Elbe-Saale (Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen: 2.450 t), Tettnang (Baden-Württemberg: 1.700 t) und Spalt (Bayern: 450 t) angepflanzt. (Quelle: www.aid.de) 

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