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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hofläden: Keine Änderung der Ladenöffnung
Die CDU-Fraktion hat am 29. November 2011 beantragt, dass das Ladenöffnungsgesetz unverändert bleiben soll. „Hierfür hat der WLV keinerlei Verständnis“, so Werner Gehring, Hauptgeschäftsführer des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV). „Unsere landwirtschaftlichen Verkaufsstellen sind während der kurzen Saison darauf angewiesen, zu ihren frischen Produkten ein Nebensortiment anzubieten, z.B. Spargelwein, Spargelsoße, selbst wenn sie dieses nicht selbst hergestellt haben“.
Das lässt das derzeitige Ladenöffnungsgesetz aber nicht zu. Während andere Produkte wie Blumen oder Bäckerwaren Sonntags uneingeschränkt verkauft werden dürfen, gilt für landwirtschaftliche Produkte neben der Verkaufsdauer von fünf Stunden, dass alle Produkte selbst erzeugt sein müssen. Andere Bundesländer wie Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz haben wesentlich flexiblere Vorgaben. Dabei unterliegen landwirtschaftliche Verkaufsstellen im Bau- und Steuerrecht ohnehin schon solchen Einschränkungen, dass eine dauerhafte Konkurrenz zum gewerblichen Verkauf von Waren niemals entstehen kann.
Die Lebenswirklichkeit zeigt, dass die Käufer frischer landwirtschaftlicher Produkte auch die übrigen Zutaten in einem Einkauf erledigen wollen.
Dieser Gesetzesvorschlag geht an der Lösung der Probleme der Direktvermarkter vorbei. (Quelle: wlv)

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