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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Höxter: Ein Blumenmeer für die Landesgartenschau
Einen Monat vor Beginn der Landesgartenschau im ostwestfälischen Höxter am 20. April ist das Gelände beinahe fertiggestellt. „Wir befinden uns im Feinschliff“, sagt Geschäftsführer Jan Sommer. Zu tun gibt es zwar noch einiges: Die 800 quadratmetergroße Blumenhalle wird fertiggestellt, der Spannbau der Hauptbühne errichtet, auch die Großgastronomie folgt noch. „Wir können aber mit Sicherheit sagen, dass die Vorbereitungen rechtzeitig vor Eröffnung fertig werden.“
Damit der 31 hektargroße Gartenschau-Park in Höxter zur Eröffnung in allen Farben erblüht, sind nun die Beete mit dem Frühjahrsflor bepflanzt worden. „Insgesamt 80.000 Frühjahrsblüher haben wir auf dem Wall, an der Weserpromenade, im Weserbogen und im Remtergarten in die Beete gesetzt“, sagt Magdalene Winkelhorst, Landschaftsarchitektin und Pflanzplanerin der Landesgartenschau Höxter. Violen in allen Farben, Gänseblümchen in rosa, weiß und rot, Schleifenblumen und Goldlack sorgen für ein buntes Blumenmeer.
„Im Archäologiepark können sich die Besucherinnen und Besucher auf Beete in Gelbtönen freuen“, sagt Winkelhorst. „Die Tulpen, die wir schon im November als Zwiebeln in die Erde gesetzt haben, werden unsere Hauptakteure und blühen als farbige Sprenkel in den Beeten.“
Der Archäologiepark wird nur einer der vielen Highlights in Höxter: Die mittelalterliche Stadt Corvey, die 1265 zerstört wurde, schlummert im Boden und wird erstmals für die Landesgartenschau erlebbar gemacht. Mittels Augmented Reality tauchen Besucherinnen und Besucher virtuell in die versunkene Stadt ein. Eine Mitmachbaustelle lädt Kinder zum Ausbuddeln ein. Eine weitere Besonderheit ist eine Live-Grabung, bei der die Gäste einem Archäologen bei der Arbeit über die Schulter schauen können. Eingerahmt wird der Archäologiepark von 60.000 Lavendelpflanzen, Blühwiesen und Erdbeerfeldern.
Rosen-Schönheiten, seltene Stauden und Gehölze, duftende Sträucher und Gemüse gedeihen unweit im Remtergarten im Schatten des UNESCO-Weltkulturerbes Corvey. „Der Remtergarten ist ein botanisches Schatzkästchen“, sagt Pflanzplanerin Magdalene Winkelhorst. „Durch die Vielfalt an Gemüse, Kräutern und Rosen kombiniert mit Stauden ist das gärtnerische Level hier hoch.“
Direkt an der Weser gelegen verbindet die Landesgartenschau die Stadt Höxter und das Weltkulturerbe in Corvey auf eine ganz neue und intensivere Weise. Dank Sitzstufen, die bis hinunter an den Fluss führen, und Rastplätzen mit Spielmöglichkeiten schafft die Landesgartenschau hier ein neues Ausflugsziel. Mehr als 1.000 Veranstaltungen bespielen das gesamte Gelände vom 20. April bis zum 15. Oktober.
Dass die Vorfreude im nordrhein-westfälischen Höxter und den angrenzenden Orten in Niedersachsen und Hessen groß ist, zeigt der Ticketverkauf. „Insgesamt haben wir bisher mehr als 25.000 Dauerkarten verkauft“, berichtet Landesgartenschau-Geschäftsführerin Claudia Koch. „Das ist eine rekordverdächtig hohe Zahl!“ Noch bis zum 11. April gibt es die Dauerkarte, die an allen 179 Gartenschau-Tagen zum Eintritt berechtigt, für 72 Euro (ermäßigt 67 Euro) für Erwachsene. Danach kostet die Dauerkarte 120 Euro. Insgesamt erwartet die Landesgartenschau 400.000 Besucherinnen und Besucher. (LGS Höxter)

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