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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hochwasserschutz: Neue Erlenkrankheit hat fatale Folgen
Seit Anfang der 1990er Jahre tritt bei Schwarzerlen eine neue Krankheit auf, die durch bodenbürtige Mikroorganismen der Gattung Phytophtora verursacht wird.Die Erlenphytophtora infiziert die Erlen vermutlich über die Wurzeln. Zunächst entstehen sogenannte "Teerflecken" am Stamm, außerdem sind die Blätter hellgelb verfärbt. Die Bäume sterben unter ungünstigen Bedingungen vollständig ab. Langfristig hat das Erlensterben schwerwiegende Folgen, da Erlen zu den wichtigsten Baumarten in Feuchtgebieten und an Gewässerufern zählen. Die Schwarzerle ist das einzige Gehölz, das die mechanische Festigkeit der Ufer entlang von Flüssen und Bächen gewährleistet und die Ansiedlung weiterer Pflanzen ermöglicht. Erlen sind somit für den Hochwasserschutz unverzichtbar.
Die Faktoren, die eine Infektion mit Erlenphytophtora begünstigen sind bisher nicht genau bekannt, deshalb gibt es auch keine vorbeugenden oder direkten Bekämpfungsempfehlungen. Bei der Pflanzung sollte jedoch berücksichtigt werden, dass möglichst gesundes und kräftiges Pflanzgut gewählt wird und die Pflanzung möglichst schonend, das heißt ohne Wurzelverletzung durchgeführt wird, berichtete die Zeitschrift "Natur und Landschaft".
Renate Kessen, AID

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