Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Hochsaison für heimische Zucchini

Zucchini aus heimischem Anbau gibt es derzeit in Hülle und Fülle.Ausreichende Feuchtigkeit und teilweise hohe Temperaturen regten das Wachstum des Kürbisgemüses an. Das reichliche Zucchini-Angebot wirkt sich inzwischen in sinkenden Verbraucherpreisen aus, zumal etliche Käufer fehlen: Teilweise sind die Konsumenten im Urlaub, teilweise ernten die Bundesbürger ihre eigenen Früchte in den Hausgärten.

 

Der Einzelhandel nutzt das große Angebot und bietet Zucchini häufig in Sonderaktionen sehr günstig an. So findet man Kilogrammpreise von mitunter nur knapp 60 Cent. Im Mittel aller Einkaufsstätten kosteten Zucchini zum Monatswechsel Juli/August durchschnittlich 69 Cent je kg. Die Verbraucher kauften damit um gut ein Viertel günstiger ein als zwei Wochen vorher. Gegenüber dem Vorjahr sparten sie zuletzt sogar 36%.

 

Zucchini haben hierzulande im Juli und August Hochsaison, es gibt sie aber auch im September noch fast ausschließlich aus dem heimischen Freilandanbau. Ab Oktober setzen dann die Lieferungen aus Südeuropa, überwiegend Spanien und Italien, ein und halten bis in den Mai hinein an. Hierzulande werden jährlich rund 20.000 Tonnen Zucchini geerntet, um die 40.000 Tonnen werden importiert. (ZMP)

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