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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hobbyerden: Torfanteil deutlich rückläufig
Im Detail unterscheiden sich der Erwerbs- und der Hobbygartenbau im Hinblick auf den Torfausstieg erheblich voneinander. In den Kultursubstraten des professionellen Gartenbaus legte der Anteil von Torfersatzstoffen – im Wesentlichen sind das Holzfasern, Grüngutkompost und Kokosprodukte - in den letzten Jahren geringfügig zu. Im Hobbybereich ist der Einsatz von Torf in den letzten Jahren hingegen deutlich rückläufig. So sank der Anteil von Torf in Hobbyerden zwischen 2021 und 2024 von fast 50% auf ca. ein Drittel und wird vor allem durch den erhöhten Einsatz von Grüngutkompost substituiert.
Trotz dieser Fortschritte bleibt das Ziel, im Hobbybereich bis 2026 vollständig auf Torf zu verzichten, sehr ambitioniert.
Herausforderungen bleiben bestehen – Aufklärungsbedarf unverändert hoch
Zu den größten Herausforderungen zählen die Kosten, die Verfügbarkeit und die Qualität der Ersatzstoffe. Zudem ist die Umstellung auf nachhaltige Substrate mit nicht unerheblichen Risiken verbunden. Innovationen, um die Leistungsfähigkeit der Ersatzstoffe weiter zu verbessern und ihre Akzeptanz zu erhöhen, müssen deshalb unverändert vorangetrieben werden. Auch bleibt die Aufklärung von Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern in Bezug auf die Anwendung torffreier Erden essenziell, um Misserfolgen entgegenzuwirken. In diesem Zuge steigt der Bedarf an Schulungen für das Verkaufspersonal in Gartencentern und Baumärkten.
Mit Forschung und Wissenstransfer zum Erfolg
Das BMLEH setzt mit der Forschungsförderung auf die Entwicklung nachhaltiger und sicherer Substrate, die den Anforderungen des Gartenbaus gerecht werden. Die Fortschritte sind ermutigend, jedoch erfordert deren konkrete Umsetzung gemeinsame Anstrengungen und innovative Lösungen. Mit der Implementierung des Zertifizierungssystems HORTICERT wurden zudem Nachhaltigkeitsstandards für Ersatzstoffe geschaffen, die das Vertrauen und die Akzeptanz in alternative Substratausgangsstoffe stärken. In der Verbraucherkommunikation fokussiert das Landwirtschaftsressort verstärkt auf eine Aufklärung von Endverbrauchern, um die Akzeptanz und das Wissen für die Bedeutung des Torfausstiegs und die Vorteile nachhaltiger Substrate ins Bewusstsein zu rufen.

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