Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HILD: Eröffnet neue Saatguttechnologie-Anlagen

Die Bayer CropScience-Tochter HILD samen GmbH in Marbach am Neckar hat seine erweiterten Saatguttechnologie-Anlagen eröffnet. Auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern wird in Zukunft Saatgut für verschiedene Gemüse- und Kräutersorten zentral aufbereitet und gelagert. In die Anlagen hat HILD rund 4 Mio. Euro investiert.

Die Bayer CropScience-Tochter HILD samen GmbH in Marbach am Neckar hat seine erweiterten Saatguttechnologie-Anlagen eröffnet. Auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern wird in Zukunft Saatgut für verschiedene Gemüse- und Kräutersorten zentral aufbereitet und gelagert. In die Anlagen hat HILD rund 4 Mio. Euro investiert.

Achim Noack, als Vorstandsmitglied von Bayer CropScience zuständig für Product Supply, stellte fest: "Das Gemüse-Saatgutgeschäft hat für Bayer CropScience eine herausragende Bedeutung. Ziel ist es, die gute Position in der Technologie zu nutzen, um zukünftig in diesem Segment weiter stark zu wachsen."

"Mit dieser Investition will Bayer CropScience kundenorientierte Lösungen entwickeln, die den Erzeugern helfen, ihre Erträge und ihre Produktivität zu erhöhen und dank entsprechender Pflanzeneigenschaften den Qualitätsanforderungen der Verbraucher gerecht zu werden", erklärte Douwe Zijp, Vorstandsvorsitzender von Nunhems, dem Gemüsesaatgutgeschäft von Bayer CropScience.

Dr. Paul Rubitschek, Geschäftsführer von HILD, sagte: "Eine hohe technische Qualität unseres Saatguts ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg und damit für die Zufriedenheit unserer Kunden. Mit dieser erweiterten Saatguttechnologieanlage sind wir in Zukunft noch besser in der Lage, den individuellen Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden."

Für das neue Gebäude hatte HILD bereits Ende 2009 ein an den bestehenden Standort angrenzendes Areal von 4.700 Quadratmetern erworben. Auf einer Fläche von heute insgesamt über 17 Hektar züchten und verarbeiten die 75 Mitarbeiter von HILD neue Sorten von Radieschen, Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie, Basilikum und Dill sowie anderen Arten. 1989 hatte HILD als erstes deutsches Züchtungsunternehmen mit geschützten Sorten auch Saatgut aus "anerkannt ökologischer Produktion" erzeugt und auf den Markt gebracht. Neben dem Vertrieb an professionelle Gartenbaukunden vertreibt das Marbacher Unternehmen weltweit auch Saatgut über Abfüllfirmen für den "Home Garden"-Bereich. (bcs)

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