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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hessen: Landesgartenschau 2023 in Fulda
„Ich freue mich sehr, dass die 7. Hessische Landesgartenschau 2023 von Fulda ausgerichtet wird. Die Stadt steht voll dahinter, das zeigt auch der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von Anfang September, die Landesgartenschau auf 2023 vorzuziehen“, sagte Umweltministerin Priska Hinz in Wiesbaden. Das Kabinett hatte am 18. September 2017 der Vergabe zugestimmt. Damit steht die Entscheidung auch formal fest.
Ursprünglich war Darmstadt mit der Ausrichtung im Jahr 2022 und Fulda im Jahr 2026 beauftragt worden. Im Juni dieses Jahres dann hatte die Stadt Darmstadt dem Land Hessen mitgeteilt, die Landesgartenschau im Jahr 2022 nicht ausrichten zu können. Daraufhin hatte Ministerin Hinz sofort Kontakt mit Fulda aufgenommen. „Die Gespräche mit Fulda liefen von Beginn an positiv. Zudem lag von vornherein ein sehr gutes Konzept auf dem Tisch“, so die Ministerin.
Konzept
Fulda möchte mit der Landesgartenschau die Chance zur nachhaltigen Stadtentwicklung nutzen und mit der Landesgartenschau 2023 den neuen Stadtteil Fulda-Galerie fußläufig an die Innenstadt anbinden. Zugleich sollen die Themen urbane Landwirtschaft und Biodiversität aufgegriffen sowie in der Fuldaaue die gewerblich-industriell geprägte Kulturlandschaft im Einklang mit dem Naturraum neu entwickelt werden. „Damit kann die Stadt sich auch an die Folgen des Klimawandels anpassen und gleichzeitig lebenswert für alle Bürgerinnen und Bürger bleiben. Ich bin mir sicher, dass die Landesgartenschau 2023 in Fulda ein voller und nachhaltiger Erfolg werden wird, der an den der Landesgartenschau 1994 anknüpft“, so die Ministerin. Das mit der 1. Hessischen Landesgartenschau 1994 entstandene Umweltzentrum wird seither intensiv genutzt und ist auch in die Gesamtkonzeption der Landesgartenschau 2023 einbezogen.
Für die erforderlichen Investitionen zur Vorbereitung der Landesgartenschau sind Fulda bis zu 3,4 Mio. Euro Fördermittel in Aussicht gestellt worden. Zudem soll die Stadt bevorzugt behandelt werden, wenn sie weitere Fördermittel des Landes Hessen für Projekte beantragt, die im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2023 stehen.
Hintergrund
Zukünftig wird sich der Rhythmus der Landesgartenschauen nach 2023 auch in den Folgejahren verschieben. Das Kabinett wird die Ausrichtung der 8. Landesgartenschau im Jahr 2027 gesondert beschließen.

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