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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hessen: Grüne Verbände in Kloster Eberbach
Erstmals fand die Veranstaltung im Rheingau statt. Der besondere Veranstaltungsort bot dabei einen passenden Rahmen: Das Kloster steht seit Jahrhunderten für Arbeit, Kulturlandschaft, Weinbau sowie die Hege und Pflege von Natur und Landschaft.
Eröffnet wurde der Abend von Sven Beling, Erstem Vorsitzenden des hessischen Landesverbandes der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V. (DGGL). Julius Wagner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kloster Eberbach, begrüßte die Gäste persönlich und stellte den Bezug zwischen dem historischen Ort und den anwesenden Akteurinnen und Akteuren her: „Sie befinden sich hier am wahren Ort der Arbeit.“ Wagner erinnerte daran, dass einst die Laienbrüder die harte Arbeit auf den Feldern und in den Weinbergen verrichteten und die Zisterzienser bereits früh ein Arbeitsethos prägten, das bis heute nachwirke. Auch Gartenkultur habe im Kloster einen festen Platz.
Im Anschluss griff Sven Beling den besonderen Charakter des Ortes erneut auf und begrüßte unter anderem Prof. Dr. Karl H. Mühling, den neuen Präsidenten der Hochschule Geisenheim. In seiner Rede zog Beling Parallelen zwischen der krisenerprobten Geschichte des Klosters und heutigen globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel. Trotz aller Probleme strahlten die historischen Räume großen Optimismus aus. Genau diese Haltung sei notwendig, um Veränderungen anzustoßen. Begeisterung und klare Ziele seien dabei entscheidend: Wer nichts verändern wolle, hinterlasse auch keine Spuren. Die Menschen, die unsere Welt aktiv gestalten, seien an diesem Abend hier versammelt.
Anschließend übergab Beling das Wort an Daniel Köfer, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (HMLU). Köfer überbrachte die Grüße von Landwirtschaftsminister Ingmar Jung und betonte, dass es kaum einen passenderen Rahmen für das Treffen geben könne. Landschaft sei nie fertig, sondern müsse stetig weiterentwickelt und an neue Bedingungen angepasst werden. Dies sei die gemeinsame Aufgabe der vielfältigen vertretenen Berufsgruppen – von Pflanzenforschung und Produktion bis hin zu Planung und kommunaler Flächenverantwortung.
Mit Blick auf zunehmende Trockenheit, Starkregen und Hagel stellte Köfer die zentrale Frage, wie Städte und Landschaften zukunftsfest gestaltet werden können, damit sie lebenswert bleiben. Seine zentrale Botschaft: „Grün ist heute mehr als Gestaltung, Grün ist schlicht und ergreifend Infrastruktur.“ Dabei müssten ökologische Anforderungen, gestalterische Qualität und wirtschaftliche Machbarkeit in Einklang gebracht werden. Ein regelmäßiger Austausch innerhalb der Branche sei dafür unverzichtbar.
Auch der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL) nutzte die Veranstaltung für den direkten Austausch mit Politik und Branchenpartnern. FGL-Geschäftsführer Silvio Michael kam dabei unter anderem mit Staatssekretär Daniel Köfer ins Gespräch. Das Netzwerk des FGL Hessen-Thüringen war ebenfalls breit vertreten: Unter den Gästen waren FGL-Ehrenmitglieder Leitsch und Rosskopf, Mitgliedsbetriebe aus dem Verbandsgebiet sowie Fördermitglieder. Der FGL dankt allen für ihr Engagement und die partnerschaftliche Begleitung des Branchentreffens.
Den humorvollen Abschluss des offiziellen Teils bildete der Auftritt des Comedians Begge Peder, der mit Anekdoten unter anderem aus dem Gartenalltag für Unterhaltung sorgte. Bei einem gemeinsamen Essen und Livemusik von Mario Carillo klang der Abend anschließend aus.

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