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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hessen: Ein gutes Jahr für die Kartoffel
Regen sei meist zur richtigen Zeit gekommen, im Juli allerdings im Überfluss, was der Kartoffel aber kaum schadete. Etwas Sorge haben der Kartoffelkäfer und die Krautfäule gemacht, die Verluste seien aber insgesamt gering gewesen.
In Hessen wird die nährreiche Knolle insgesamt auf rund 4.000 ha von 2.150 Betrieben angebaut. Bei den Ökobetrieben sind es 218, die 390 ha Kartoffeln bearbeiten.
„Immer mehr Menschen wollen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und was deren Produktion mit den natürlichen Lebensgrundlagen macht. Ein Beispiel dafür sind auch Kartoffeln aus der Region. Sie sollten sich häufiger auf unseren Tellern wiederfinden, denn sie sind nicht nur gut für die Fruchtfolgen auf dem Feld, sondern auch gesund und schmackhaft“, betonte die Ministerin bei der Saisoneröffnung. Sie lobte beim Besuch den beispielhaften Betrieb der Familie Zell. „Er wirtschaftet biologisch, ist im Anbau besonders vielfältig und vermarktet in Hofläden, auf Wochenmärkten, in Abokisten, aber auch über den Lebensmitteleinzelhandel“, so die Ministerin.
Die Landwirtschaftsministerin warb für den Verzehr von Kartoffeln, deren Verbrauch in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen ist. „Die Knolle hat reichlich Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ist sie in der Saison regional und auch aus Bioproduktion günstig zu bekommen“, sagte die Landwirtschaftsministerin.
Bio-Landbau und regionale Produkte
Mit dem Ökoaktionsplan will das Land Hessen die Verbindung zwischen Erzeugung und Verbrauch herstellen. „Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher sind bereit, für gute Lebensmittel angemessene Preise zu zahlen. Deshalb stärken wir den Ökologischen Anbau und den regionalen Vertrieb in Hessen. Damit bleiben Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort“, erklärte die Ministerin.
Zum Abschluss wünschte sie allen Verbraucherinnen und Verbrauchern guten Appetit beim Verzehr hessischer Kartoffeln: „Aus der Region kaufen, kochen und genießen – davon profitieren Sie und die Landwirtinnen und Landwirte.“

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