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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hendricks: "Wir brauchen biologische Vielfalt für nachhaltige Entwicklung"
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die dritte Plenarsitzung des Weltbiodiversitätsrats in Bonn eröffnet. Aufgabe des Weltbiodiversitätsrats IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) ist die wissenschaftliche Politikberatung beim Thema biologische Vielfalt. Bis zum 17. Januar 2015 tagt das mit dem Weltklimarat IPCC vergleichbare Gremium im World Conference Center Bonn (WCCB) im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages.
Hendricks: "Wir Politiker brauchen detaillierte Handlungsvorschläge, um den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Denn wie könnten wir, ohne dass der tropische Regenwald CO2 speichert, unser Klima regulieren? Wie könnten wir ohne die Vielfalt genetischer Ressourcen neue Wirkstoffe für Medikamente entwickeln? Und wie könnten wir uns ohne vielfältige pflanzliche und tierische Lebensmittel ausgewogen ernähren? Ich bin überzeugt: Wir brauchen biologische Vielfalt und die essentiellen Leistungen der Ökosysteme, um uns nachhaltig zu entwickeln."
Dem Weltbiodiversitätsrat kommt vor dem Hintergrund der Post-2015 Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen und der nachhaltigen Entwicklungsziele eine wichtige Rolle zu. IPBES soll politischen Entscheidungsträgern zuverlässig unabhängige und glaubwürdige Informationen über den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität zur Verfügung stellen – damit diese gut informierte Entscheidungen zu ihrem Schutz treffen können. IPBES wird von dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) verwaltet. Der Sekretariatssitz befindet sich in Bonn.
Rund 20 deutsche Wissenschaftler engagieren sich bereits in Expertengruppen des IPBES Arbeitsprogramms. Zurzeit erstellen sie unter anderem eine Vorstudie für ein Gutachten zu Landdegradierung und Wiederherstellung, ein Gutachten zu Bestäubern, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion sowie Vorstudien zu regionalen und subregionalen Gutachten zu Biodiversität und Ökosystemleistungen.
Anknüpfend an die beiden IPBES-Plenarsitzungen, die 2013 in Bonn und in Antalya stattfanden, werden auf der dritte Plenarsitzung weitere Schritte zur Umsetzung des ambitionierten Arbeitsprogramms 2014-2018 verabschiedet, die noch ausstehenden Verfahrensfragen zur Arbeitsweise des Rats behandelt und eine Strategie für eine weitreichende Einbindung von Stakeholdern entwickelt, für deren Beteiligung Deutschland eigens eine deutsche IPBES Koordinierungsstelle ins Leben gerufen hat.

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