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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Helix Pflanzen: Connecting Nature
Aus dem Pilotprojekt „Grünes Zimmer Ludwigsburg" ist im Laufe der Jahre ein „Mobiles Grünes Zimmer" entstanden, das aufzeigt, wie es möglich ist, mehr Grün in die Städte zu bringen und so den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Nach einer viel beachteten Tournee dieses rollenden, begrünten Gestaltungselemente als „Mobile Green Living Room" im letzten Sommer durch viele europäische Metropolen, gibt es 2017 mehrere Exemplare, die in verschiedenen deutschen Städten eindrucksvoll auf sich aufmerksam machen.
Ob in Esslingen, in Berlin oder in Frankfurt - wo auch immer das Mobile Grüne Zimmer auf zentralen Plätzen steht - die Aufmerksamkeit ist ihm gewiss. Passanten verlangsamen den Schritt, bleiben stehen, fassen die Pflanzen an, schnuppern am Lavendel, pflücken Erdbeeren, lesen die grünen Botschaften, fotografieren, schicken die Bilder in ihre Communities, setzen sich in den Schatten unter das Laubdach und genießen eine kleine Pause in hektischem Treiben. Das Mobile Grüne Zimmer ist ein lebendiges Erfolgsmodell und kann einfach auf Zeit gemietet werden.
Schnittstelle zwischen Natur und bebautem Raum wird durchlässiger
Doch Helix Pflanzen geht noch weiter. Durch die TURAS-Erfahrung ist das Unternehmen eingebunden in ein europäisches Netzwerk, das große Ziele hat. 37 Organisationen aus 19 Ländern trafen sich im Juni in Dublin, um den Beginn eines neuen Forschungsprojektes mit dem Namen Connecting Nature zu feiern. Die Leitung des Projektes obliegt dem Trinity College in Dublin, der finanzielle Umfang des auf fünf Jahre angelegten EU-Projektes beläuft sich auf 12 Mio. Euro. Die Gelder kommen aus dem Forschungsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union. Mit dem Forschungsprojekt soll Europa weltweit seine Position bei neuen und klugen Implementierungen und Technologien von Pflanzen und grünen Ökosystemdienstleistungen in unseren Städten ausbauen. Projektpartner Hans Müller, Geschäftsführer von Helix Pflanzen: „Wir sehen eine wachsende Wertschätzung und eine zunehmende Bereitschaft, in smarte, naturbasierte Lösungen zu investieren. Die Schnittstelle von Natur und bebautem Raum wird notwendigerweise immer durchlässiger. Das Projekt Connecting Nature verfolgt das große Ziel, wieder mehr Grün und natürliche Prozesse in unsere Städte zu bringen. Wir müssen mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie, damit wir zu einer Ressourcen schonenderen, wettbewerbsfähigeren und grüneren Wirtschaft kommen. Wir freuen uns, dass wir hier als deutsches Gartenbauunternehmen mit unserer Expertise gefragt sind, wir schätzen den internationalen Austausch sehr und freuen uns auf die neue Herausforderung.“
Derzeit leben über 70% der Bevölkerung Europas in Städten. Erwartet wird, dass sich diese Zahl bis zur Mitte des Jahrhunderts auf 80% erhöhen wird. Durch Connecting Nature können elf europäische Städte in groß angelegte naturbasierte Lösungen investieren, deren Effekte messen und die Erfahrungen international austauschen und kommunizieren.

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