Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Heinje: Ökologie hat hohe Priorität

Das Thema Nachhaltigkeit und damit umweltfreundlich produzierte Pflanzen rücken immer stärker in den Fokus. Heinje leistet an vielen Stellen bereits mehr als bei Zertifizierungen gefordert.

Beim Gießen hat der sparsame Umgang mit Wasser oberste Priorität. Bild: Heinje.

„Wir sind stolz darauf und nun dabei, unsere Leistung nach außen stärker zu dokumentieren,“ sagt Sebastian Heinje. Er setzt bei den Substraten an. Während die Pflanzen früher zu 100% in reinen Torfsubstraten wuchsen, haben heute die Torfersatzstoffe einen Anteil von 30%. Der benötigte Torf stammt ausschließlich von Flächen, die vor dem Abbau landwirtschaftlich genutzt, nach dem Abbau aber renaturiert werden.

Bei den Töpfen wechselt Heinje die Farbe, weil schwarze Töpfe nicht recyclingfähig sind. Anthrazitfarbige hingegen können in Recyclinganlagen erkannt und rückgeführt werden.

Konsequenz zeigt Heinje beim Pflanzenschutz und verzichtet komplett auf alle bienenschädliche Mittel. Grundsätzlich setzt Heinje auf mechanische, biologische und vorbeugende Maßnahmen, um so wenig chemische Mittel wie möglich einzusetzen.

Beim Gießen hat der sparsame Umgang mit Wasser oberste Priorität, das heißt größtenteils punktuelle Bewässerung, nur wenig Überkopf. Abfließendes Oberflächenwasser fängt die Baumschule in Regenwasserspeicherbecken auf.

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