Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Heidl: Politische Einigung endlich festzurren

Nach harten, monatelangen Verhandlungen haben sich EU-Agrarrat, EU-Kommission und EU-Parlament Ende Juni 2013 über die Gestaltung der EU-Agrarpolitik bis 2020 (GAP) geeinigt.

Nach harten, monatelangen Verhandlungen haben sich EU-Agrarrat, EU-Kommission und EU-Parlament Ende Juni 2013 über die Gestaltung der EU-Agrarpolitik bis 2020 (GAP) geeinigt. "Jetzt muss die Einigung in Brüssel endlich auch formal abgeschlossen werden", fordert BBV-Präsident Walter Heidl vor den Beratungen der europäischen Agrarminister am 23. und 24. September.

"Unsere Bauern brauchen für ihre betrieblichen Planungen so bald wie möglich Klarheit, wie es mit der Betriebsprämie oder der Förderung in benachteiligten Regionen weitergeht." Weitere Verzögerungen würden nur unnötige Verunsicherung bei den rund 112.000 bäuerlichen Familienbetrieben in Bayern auslösen.

Es gehe letztlich um die künftige Unterstützung der bayerischen Bauernfamilien, deren landwirtschaftliches Einkommen zur Hälfte von den Direktzahlungen als Ausgleich für öffentliche Leistungen abhängt. Durch ihre moderne und nachhaltige Arbeit versorgen bayerische Bauern die Bevölkerung mit hochwertigen Lebensmitteln, mit erneuerbarer Energie und nachwachsenden Rohstoffen. Deshalb steht für Heidl fest: "Um die Vielfalt in der bayerischen Landwirtschaft zu erhalten, darf es hier keine weiteren Einschnitte in der ersten Säule geben!" Durch den neuen EU-Haushalt müssen die bayerischen Bauern ab 2014 bereits mit Kürzungen von etwa 10% rechnen. (bbv)

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