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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Heidelbeeren: Ernte startet jetzt auch in Norddeutschland
Heidelbeeren wachsen auf der Versuchsstation für Beerenobst der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) in Langförden (Stadt Vechta) heran. Dort arbeitet die LWK in umfangreichen Versuchen an der Optimierung der Qualität der heimischen Heidelbeer-Sorten. Mit 2.239 Hektar Anbaufläche ist Niedersachsen das Hauptanbaugebiet für Heidelbeeren in Deutschland. Archivfoto: Ehrecke/Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
„In der Norddeutschen Tiefebene haben die meisten Heidelbeeren ideale Anbauvoraussetzungen, denn sie wachsen auf Heide- oder Moorstandorten, ihren natürlichen Standorten“, sagt Felix Koschnick, bei der LWK Leiter der Versuchsstation für Beerenobst in Langförden (Stadt Vechta). „Die Haupterntemengen erwarten wir, wenn das Wetter weiter so mitspielt, Mitte Juli bis Anfang August“, so Koschnick weiter. „Die Ernte der Hauptsorte 'Duke' nimmt im Freiland richtig Fahrt auf.“
Die LWK-Beerenobstfachleute rechnen dieses Jahr mit einer guten Ernte und hervorragenden Fruchtqualitäten. Die Heidelbeerbestände mit ihren frühen und späten Sorten entwickeln sich momentan nach Plan. So dürften den Verbraucherinnen und Verbrauchern in diesem Jahr ausreichende Mengen deutscher Heidelbeeren, witterungsbedingt in toller Qualität, im Lebensmitteleinzelhandel, bei den Direktvermarktern und auf Selbstpflückfeldern zur Verfügung stehen.
Heidelbeeren aus heimischer Produktion haben im Vergleich zu Importen relativ kurze Transportwege, eine bessere CO2-Bilanz und einen geringeren Wasserverbrauch. Dank einer Kombination aus Anbausystem und Sorten mit unterschiedlichen Reife-Terminen dauert die Heidelbeersaison in Deutschland von Juni bis September.
Heidelbeeren in Zahlen
Die Kulturheidelbeere bleibt nach Angaben des Landesamts für Statistik unangefochten die wichtigste Strauchbeerenart in Niedersachsen. Rund 86,1% der gesamten Anbaufläche entfielen 2025 auf die blaue Beere. Auf 2.239 Hektar haben 158 Betriebe im vergangenen Jahr 10.460 Tonnen geerntet – etwas mehr als im Vorjahr (10.027 Tonnen). Die Anbaufläche für Kulturheidelbeeren nahm in den zurückliegenden fünf Jahren sogar noch um 7,3% zu – wie auch die gesamte Anbaufläche für Strauchbeeren (+2,1%). Niedersachsen bleibt damit national führend: Rund 60,6% der bundesweiten Kulturheidelbeeren sind niedersächsisch. In der Norddeutschen Tiefebene (Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) wachsen 80% der deutschen Heidelbeeren.

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