Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Warnung vor Überregulierung der Lebensmittel-Lieferkette

Am 29. August 2018 machte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser deutlich, dass Vorschläge der EU-Kommission für neue Regulierungen bei Verhandlungen zwischen Handel und Herstellern schädlich und überflüssig sind.

HDE-Präsident Sanktjohanser warnt vor Überregulierung der Lebensmittel-Lieferkette.

Im Vorfeld einer Gesprächsrunde mit der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner machte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser am 29. August 2018 deutlich, dass Vorschläge der EU-Kommission für neue Regulierungen bei Verhandlungen zwischen Handel und Herstellern schädlich und überflüssig sind.

Sanktjohanser: „Wenn die Händler durch neue Regulierungen nicht mehr so effektiv mit den Herstellern verhandeln können, belastet das am Ende die Verbraucher mit möglicherweise steigenden Preisen.“ Zudem verfehlt der Entwurf der EU-Kommission sein Ziel, die Landwirte zu unterstützen: Einzelne Klauselverbote zwischen den Vertragspartnern werden der Landwirtschaft nicht aus ihrer grundlegenden Strukturkrise helfen, da vor allem große Industriekonzerne die Produzentenseite bestimmen. Diese verhandeln mit den Handelsunternehmen auf Augenhöhe nach marktwirtschaftlichen Regeln und unter Beachtung des geltenden Rechtsrahmens.

Daher sind neue Regulierungen in diesem Bereich schlicht überflüssig. „Unfaire Handelspraktiken sind schon heute verboten, entsprechendes Fehlverhalten wird in Deutschland sehr effektiv sanktioniert“, so Sanktjohanser weiter. Europaweit einheitliche Regulierung werde in diesem Fall den unterschiedlichen Rechtssystemen nicht gerecht und in Deutschland zu einer Überregulierung führen. (Quelle: HDE)

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