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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Verbraucherstimmung lässt leicht nach
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Konsum bleiben allerdings weiter positiv. Der Handelsverband Deutschland fordert von der künftigen Bundesregierung, den Wirtschaftsstandort Deutschland auch für die Zukunft fit zu machen.
„Die aktuell gedämpfte Stimmung der Verbraucher ist nicht ungewöhnlich und auf eine leichte Konsumzurückhaltung nach dem Weihnachtsgeschäft zurückzuführen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich bereits zum Jahreswechsel 2016/2017. Insbesondere die beiden Einzelindikatoren Konsum- und Sparneigung machen deutlich, dass sich die Verbraucher in den nächsten drei Monaten etwas zurückhalten wollen und im Gegenzug ihre Sparbemühungen erhöhen. Trotzdem liegt die Konsumneigung nach dem aktuellen HDE-Konsumbarometer noch über dem Wert des Vorjahresmonats.
Entscheidend für die nach wie vor gute Konsumstimmung ist insbesondere die ausgezeichnete Lage auf dem Arbeitsmarkt. Deshalb ist auch im Jahr 2018 nicht mit einer dauerhaften Negativ-Entwicklung zu rechnen. Der HDE fordert von der künftigen Bundesregierung, den Wirtschaftsstandort Deutschland auch für die Zukunft fit zu machen. „Die gute Konjunktur darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wesentliche Zukunftsaufgaben unerledigt sind. Dazu gehören eine moderne digitale Infrastruktur, wettbewerbsfähige Energiepreise und eine Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen“, so Genth. Es gelte, die Binnenkonjunktur auf hohem Niveau zu stabilisieren und die Kaufkraft dauerhaft zu stärken.
Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten. (HDE)
Weitere Informationen zum Thema unter: www.einzelhandel.de/konsumbarometer

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