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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Unterstützt Antrag zum Bürokratieabbau
Ein entsprechender Antrag soll am 04 April 2019 im Bundestag diskutiert werden. Demnach soll die Verpflichtung zur Arbeitszeitaufzeichnung für geringfügig Beschäftigte nach dem Mindestlohngesetz auf die im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz benannten Branchen reduziert werden. Derzeit gilt diese Dokumentationspflicht für alle Arbeitgeber unabhängig von der Branche und umfasst den Beginn, das Ende sowie die Dauer der täglichen Arbeitszeit. Die Umsetzung der FDP-Forderung würde zu einer erheblichen Bürokratieentlastung für den Einzelhandel führen, da die Branche, in der aktuell in Deutschland rund 800.000 geringfügig Beschäftigte tätig sind, nicht im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz aufgeführt ist.
„Die Verpflichtung zur Arbeitszeitdokumentation im Mindestlohngesetz hat für die Arbeitgeber zu einem unverhältnismäßigen Zuwachs an Bürokratie geführt. Vor allem die vielen kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen sind in besonderem Maße betroffen, da es dort zumeist keine elektronische Arbeitszeiterfassung gibt“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Vorschläge, wie etwa die Beschränkung der Arbeitszeitdokumentation auf die Dauer der täglichen Arbeitszeit sowie die Verlängerung der Aufzeichnungsfrist auf einen Monat, wären ein spürbarer Beitrag zur Bürokratieentlastung“, so Genth weiter.
Der Antrag wird diese Woche in erster Lesung im Bundestag beraten. Danach soll er unter anderem an den federführenden Ausschuss für Arbeit und Soziales überwiesen werden. (HDE)

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