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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE-Umfrage: Einzelhandel fordert wirksame Kostenentlastung
Eine aktuelle HDE-Trendumfrage zeigt die hohe Betroffenheit der Branche und die kritische Bewertung der bisher von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen.
„Die Kosten explodieren. Bei Energie und Personal hatten wir schon vor dem Iran-Krieg eine mehr als schwierige Situation. Das wurde und wird derzeit noch herausfordernder. Deshalb darf die Bundesregierung nicht bei den von ihr verkündeten Trostpflastern stehen bleiben. Wir brauchen echte Reformen mit nachhaltiger Wirkung“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Die aktuelle HDE-Umfrage macht die große Unzufriedenheit im Einzelhandel deutlich: So bewerten 85% der befragten Händler die Kraftstoffsteuersenkung als unzureichend und als Tropfen auf den heißen Stein. Bei der Entlastungsprämie von 1.000 Euro wird große Ablehnung sichtbar: 8% der Befragten sehen die Zahlung einer solchen Entlastung als staatliche Angelegenheit an, nicht als Leistung der Arbeitgeber. „Es kann doch nicht sein, dass der Staat den Bürgern Entlastung verspricht und dann die Unternehmen auffordert, das zusätzlich zum normalen Lohn aus ihren Budgets zu bezahlen. Das ist schlicht unredlich. Wer anschafft, muss auch zahlen. Ansonsten sorgt das in diesen ohnehin wirtschaftlich schwierigen Zeiten für enorme finanzielle Mehrbelastungen bei Unternehmen“, so von Preen weiter.
Die Handelsunternehmen sehen sich an der Schmerzgrenze. 89% rechnen infolge des Kriegs im Iran mit weiteren Kostensteigerungen und sind ratlos, wie sie die zusätzlichen Ausgaben erwirtschaften sollen. „Das sind dramatische Werte. Die Bundesregierung muss reagieren. Wir brauchen jetzt spürbare Entlastungen. Dazu muss endlich die Stromsteuer für alle Unternehmen und Privatverbraucher auf das zulässige Minimum abgesenkt werden. Gleichzeitig ist der Faktor Arbeit zu teuer, wir brauchen einen Deckel für die Lohnnebenkosten bei 40%“, so der HDE-Präsident. Die HDE-Umfrage zeigt, dass aufgrund der Kostensteigerungen 72% der Händler kurz- und mittelfristig Arbeitsplätze in ihren Unternehmen in Gefahr sehen.
Die Umfrage wurde vom Handelsverband Deutschland vom 16. bis zum 20. April 2026 durchgeführt. Insgesamt antworteten 436 Handelsunternehmen aus ganz Deutschland.

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