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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Sieht Klagen gegen Lang-LKW kritisch
„Der Lang-Lkw schont die Umwelt und die Straßen. Die Ängste sind irrational und unbegründet“, so der HDE-Bereichsleiter für Verkehrspolitik, Michael Reink. Der Abschlussbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zum Feldversuch mit Lang-Lkw hatte ergeben, dass deren Einsatz fast durchweg positive Wirkungen hat. Demnach ergeben sich Effizienzgewinne und Kraftstoffersparnisse zwischen 15 und 25% beim Ersatz von drei Fahrten mit konventionellen Lkw durch nur zwei Lang-Lkw-Fahrten. Damit werden weniger Lkw-Kilometer gefahren und Klimagase sowie Luftschadstoffe reduziert. Und auch die Befürchtungen einer Verlagerung des Bahnverkehrs auf die Straße durch den effizienten Lang-Lkw sind unbegründet. So haben die Prognosen der BASt für die Verkehrsverhältnisse im Jahr 2030 ergeben, dass der Anteil der Lang-Lkw auf 99% der Autobahnen unter 1% liegen wird.
„Der Lang-Lkw ist damit auf sehr lange Sicht eine absolute Ausnahme und keinesfalls die Regel auf Autobahnen. Auf Bundesstraßen wird er ohnehin nur im Zulauf zu Lagern, in Städten dagegen nie zu sehen sein“, so Reink weiter. Gleichzeitig macht der Handelsverband deutlich, dass es derzeit an der Attraktivität des Schienengüterverkehrs fehlt. „Wir erleben einen Rückbau der Schieneninfrastruktur, die Vernachlässigung des Schienengüterverkehrs und qualitativ schlechte Transportleistungen“, so Reink. Es liege an der Bahn, geeignete Angebote zu schaffen, die den Anforderungen der Wirtschaft genügen und die sich im Wettbewerb mit den Verkehrsträgern behaupten können. Reink: „Insgesamt muss in der Logistik die Mischung stimmen. Der Einzelhandel kann sich nicht nur auf ein Transportmittel verlassen. Gerade beim Transport mit der Bahn ist meistens vorher und nachher eine Anlieferung per LKW unvermeidbar.“ (HDE)

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