Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Sanktjohanser fordert stabile Rahmenbedingungen

Beim Deutschen Handelskongress in Berlin forderte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel, neuen Regulierungen in den Koalitionsverhandlungen eine klare Absage zu erteilen.

Beim Deutschen Handelskongress in Berlin forderte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel, neuen Regulierungen in den Koalitionsverhandlungen eine klare Absage zu erteilen. Der Einzelhandel sei auf Rahmenbedingungen angewiesen, die den Konsum fördern und unternehmerische Handlungsspielräume sichern.

"Die nächste Bundesregierung muss dringend einen Neuanfang bei der Energiewende anpacken. Das EEG muss grundlegend reformiert werden", so der HDE-Präsident. Die explodierenden Stromkosten würden sonst die Kaufkraft der Privathaushalte dauerhaft schwächen. Außerdem seien die Handelsunternehmen auch direkt von steigenden Energiekosten betroffen. Sanktjohanser machte darüber hinaus deutlich, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Senkung der Rentenbeiträge gekommen sei: "Die Rentenkasse ist prall gefüllt. Die Beitragszahler könnten um 6 Mrd. Euro entlastet werden. Das wäre ein kleines Binnenkonjunkturprogramm." Insgesamt seien die Umsätze im deutschen Einzelhandel stabil. Die HDE-Umsatz-Prognose liegt für dieses Jahr bei plus 1,2%.

Mit Blick auf die Vorschläge für einen gesetzlichen Mindestlohn stellte der HDE-Präsident fest: "Ein einheitlicher, gesetzlicher Mindestlohn wird zum Abbau von Arbeitsplätzen führen, weil er regionalen Besonderheiten und unterschiedlichen Branchen nicht gerecht wird." Der HDE setze sich deshalb für einen tariflichen Mindestlohn ein. (HDE)

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