Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Präsident warnt vor Protektionismus in Europa

In seiner Rede zur Lage der Europäischen Union hat Kommissionspräsident Juncker aus Sicht des Handelsverbands Deutschland (HDE) die richtigen Akzente gesetzt.

HDE warnt vor Protektionismus in Europa.

„Eine zukunftsorientierte Handelspolitik, die faire und offene Handelsbeziehungen zwischen der EU und den anderen Weltregionen gestaltet, liegt auch im zentralen Interesse des Einzelhandels“, sagt HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Eine global wettbewerbsfähige EU braucht mehr moderne bilaterale Handelsabkommen, wie es mit CETA gelungen ist. Abschottungstendenzen gilt es entschieden entgegen zu treten. Deshalb unterstützt der Einzelhandel die Bemühungen um weitere Abkommen der EU, z.B. mit Lateinamerika, Australien und Neuseeland. Sie verbessern den Zugang zu anderen Märkten, senken bürokratische Lasten und schaffen Rechtssicherheit, besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Von Freihandelsabkommen profitieren nicht nur Einzelhandelsunternehmen, sie kommen auch den Verbrauchern zugute.

„Selbst innerhalb der EU gibt es zunehmend protektionistische nationale Tendenzen, gegen die die Kommission und die Bundesregierung entschlossen vorgehen müssen“, so Sanktjohanser. Handelskritischen und diskriminierenden Wettbewerbs-, Lebensmittel- und anderen Gesetzen, die klar gegen EURecht verstoßen und mit den Grundprinzipien des EU-Binnenmarktes nicht vereinbar sind, müsse ein deutlicher Riegel vorgeschoben werden. (PdH)

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