Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE Online-Monitor: Wachstumsschub für Click & Collect aus

Die Corona-Pandemie mit wiederholten Geschäftsschließungen und Lockdowns hatte im vergangenen Jahr massive Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten. Das machen aktuelle Daten aus dem HDE-Online-Monitor 2021 deutlich.

Verbraucher haben die Möglichkeit zu Click & Collect gut angenommen. Grafik: HDE.

Click & Collect, also die Abholung online oder per Telefon vorbestellter Ware im Geschäft, gewann immens an Bedeutung. Gleichzeitig erhöhten sich die Umsätze stationärer Händler aus dem Verkauf von Waren über Online-Marktplätze.

„Die wiederholten Ladenschließungen und die massiven Corona-Einschränkungen beim Einkauf zwangen Kunden und Händler, andere, neue Wege zu suchen. Sehr gut angenommen haben die Verbraucher die Möglichkeit zu Click & Collect. Die Abholung vorbestellter Waren half vielen Händlern dabei, die Lockdowns zumindest ein wenig abzufedern“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Laut HDE-Online-Monitor kennen den Service mittlerweile drei Viertel der Internetnutzer. Im vergangenen Jahr konnten die Händler in Deutschland über Click & Collect immerhin einen Umsatz in Höhe von 4,6 Mrd. Euro erzielen. Das entspricht einem Anteil von mehr als 6% am gesamten Online-Umsatz 2020. 44% der Internetnutzer geben an, diesen Service 2020 mindestens einmal genutzt zu haben. Die größten Umsatzanteile erzielten dabei Händler aus den Bereichen CE/Elektro (27%), Fashion und Accessoires (21%) sowie Freizeit und Hobby (15%). „Click & Collect kann auch nach Corona weiterhin eine gute Rolle spielen“, so Tromp. Daten aus dem HDE-Online-Monitor zeigen, dass sich knapp 60% der Kunden, die den Service schon einmal genutzt haben, das auch für normale Zeiten ohne Lockdown vorstellen können.

Einen großen Umsatzschub gab es auch beim Verkauf über Online-Plattformen. Das Wachstum lag bei mehr als 40%. Dadurch erreicht Amazon (mit Marktplatz und Eigenhandel) einen Anteil von 53% am gesamten deutschen Onlinehandelsumsatz. Die Aktivitäten der stationären Händler im Online-Handel stiegen im vergangenen Jahr weiter an: 45% sind nun auch im Internet vertreten. Gleichzeitig sinkt allerdings die Zahl der Händler mit eigenem Online-Shop. „Die Bedeutung von Online-Marktplätzen nimmt weiter zu. Viele stationäre Händler nutzen die Chance, online Waren zu verkaufen, ohne einen eigenen Online-Shop aufbauen zu müssen“, so Tromp weiter.

Insgesamt lag der Umsatz des Online-Handels in Deutschland 2020 bei 73 Mrd. Euro. Das bedeutet einen Zuwachs von fast 14 Mrd. Euro bzw. 23% gegenüber dem Vorjahr.

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