Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Mehr Händler nutzen digitale Chancen

Der Einzelhandel in Deutschland läuft weiterhin gut. Das zeigt die aktuelle HDE-Umfrage unter 1.000 Unternehmen aller Standorte, Größen und Vertriebskanäle.

Der Online-Handel boomt weiter. Grafik: HDE.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hält an seiner Umsatzprognose von plus 2% für 2018 fest. Wachstumstreiber ist der Online-Handel. Immer mehr stationäre Handelsunternehmen profitieren mit eigenen Online- Shops oder dem Verkauf über Online-Plattformen.

Die Stimmung im Einzelhandel lässt laut der HDE-Umfrage leicht nach, weist aber nach wie vor einen positiven Saldo aus. Dabei geht die Schere zwischen großen und kleineren Unternehmen weit auseinander. Der Mittelstand blickt deutlich pessimistischer in die Zukunft als größere Händler. Die Umsätze der Branche stiegen im ersten Halbjahr nominal um knapp 3%. Der Einzelhandel insgesamt wird seine Erlöse 2018 nach Prognose des HDE um 2% auf über 520 Mrd. Euro steigern. Dabei wachsen die stationären Umsätze um nominal 1,2%, die Onlineumsätze um 10%. Der Online-Handel bleibt der Wachstumstreiber für die gesamte Branche. „Auch immer mehr stationäre Händler profitieren vom Online-Boom. Sie eröffnen eigene Online-Shops oder verkaufen auf Online-Plattformen und Marktplätzen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. So hat ein Viertel der stationären Händler mittlerweile einen Online-Shop, 15% verkaufen Waren über Online-Marktplätze. „Der Internetvertrieb wird für viele Unternehmen immer wichtiger. Fast jeder fünfte Betrieb verkauft über 10% seiner Waren im Internet. Fast zwei Drittel der Unternehmen rechnen mit steigenden Onlineerlösen im laufenden Jahr“, so Genth weiter.

Damit die Unternehmen die Chancen der Digitalisierung noch konsequenter nutzen können, müssen aber die politischen Rahmenbedingungen stimmen. „Der Handel braucht Spielräume für Investitionen in digitale Innovationen. Überregulierungen, beispielsweise beim Datenschutz, schaden“, so Genth. Außerdem gehe es darum, Fachkräfte fit für die neuen Anforderungen der digitalen Welt zu machen. (HDE)

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