Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Mahnt nach vorläufiger Trilog-Einigung zu klarem Rechtsrahmen

In der zweiten Runde der Trilogverhandlungen zur EU-Verpackungsverordnung erzielten vorläufigen politischen Einigung bekräftigt der Handelsverband Deutschland (HDE) seine Forderung nach einheitlichen, praxisnahen und gut umsetzbaren Regelungen entlang der gesamten Verpackungswertschöpfungskette.

HDE fordert klaren Rechtsrahmen nach Trilogverhandlungen zur EU-Verpackungsverordnung. Bild: HDE.

Mit der europäischen Verordnung PPWR will der Gesetzgeber unter anderem neue Vorgaben zur Einführung von Pfandsystemen machen und verpflichtende Mehrwegquoten einführen.

„Jetzt ist es wichtig, dass sich der EU-Ministerrat und das Europäische Parlament mit Blick auf die EU-Verpackungsverordnung konsequent für einen harmonisierten Rechtsrahmen einsetzen. Der Handel unterstützt ausdrücklich die Ziele, Verpackungsmüll zu reduzieren und die Kreislaufführung von Verpackungen sicherzustellen. Schon heute trägt die Branche mit großem Engagement dazu bei“, so Antje Gerstein, HDE-Geschäftsführerin für Europapolitik und Nachhaltigkeit. Da noch kein finaler Text vorliege, seien die konkreten Ergebnisse zunächst abzuwarten. Das zuvor diskutierte Thema fester Mehrwegquoten im Getränkebereich scheine der europäische Gesetzgeber aber mit einigen Ausnahmemöglichkeiten in die Hände der Mitgliedstaaten geben zu wollen. „Hier bedarf es einer genauen Auswertung der verschiedenen Vorgaben, um zu schauen, wie ökologisch vorteilhafte Mehrweg- und Einwegsysteme gleichermaßen zum Tragen kommen“, so Gerstein weiter.

Im Anschluss an die vorläufige politische Einigung in den Trilogverhandlungen müssen das Europäische Parlament und der EU-Ministerrat den Kompromiss in den kommenden Wochen noch formell annehmen. „Wir setzen darauf, dass die Bundesregierung hier mit ihrer Stimme einwirkt. Dieses große europäische Vorhaben sollte so zum Erfolg geführt werden, dass es den EU-Binnenmarkt um eine wesentliche Komponente in Richtung Nachhaltigkeit stärkt“, betont Gerstein. (HDE)

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