Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Macht sich für mehr Wettbewerbsfreiheit stark

Der Handelsverband Deutschland (HDE) macht sich bei der geplanten Novelle des Kartellgesetzes (GWB) weiterhin für mehr Wettbewerbsfreiheit stark. Der Einzelhandel verteidigt seine Autonomie bei der Preisfindung insbesondere gegen die Vertreter der Landwirtschaft.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) macht sich bei der geplanten Novelle des Kartellgesetzes (GWB) weiterhin für mehr Wettbewerbsfreiheit stark. Der Einzelhandel verteidigt seine Autonomie bei der Preisfindung insbesondere gegen die Vertreter der Landwirtschaft. Die Landwirte wollen die Selbständigkeit des Handels bei der Festsetzung der Endverbraucherpreise einschränken, indem sie eine weitere Verschärfung des Verbots des Verkaufs unter Einstandspreis fordern. HDE-Kartellrechtsexperte Peter Schröder: „Zu einer freiheitlichen Gesellschaft gehört als unverzichtbares Element auch die Wettbewerbsfreiheit. Diese ist aber ohne Preissetzungsfreiheit nicht denkbar. Die Forderungen der Landwirtschaft sind eindeutig der Versuch der Erzeuger, durch die Hintertür Mindestpreise für die Verbraucher festzulegen. Solche Regulierungen schränken den Wettbewerb ein und passen nicht zum deutschen Kartellrecht.“

Einzelne Branchen seien lediglich auf die Verbesserung ihrer Gewinnmargen zu Lasten der Verbraucher aus. Deshalb solle das Bundeswirtschaftsministerium dringend an der Entschärfung des Verbots unter Einstandspreis festhalten. Schröder: „Bei dem Konflikt geht es vor allem darum, ob wir in Deutschland Wettbewerb auch dann haben wollen, wenn er einzelne Interessengruppen schmerzt. Die Zulassung des gelegentlichen Verkaufs unter Einstandspreis sorgt für mehr Wettbewerb. Davon werden die Verbraucher durch tendenziell niedrigere Preise profitieren.“ (HDE)

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