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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Ladendiebstähle verursachen Milliarden-Schaden
Die aktuelle Studie des Handelsforschungsinstituts EHI zeigt, dass die Schadenssumme im letzten Jahr trotz der staatlich angeordneten Geschäftsschließungen und Frequenzbeschränkungen in Folge der Corona-Restriktionen und der insgesamt geringeren Frequenz in den Ladengeschäften im Vorjahresvergleich lediglich um 4% gesunken ist.
„Diese Zahlen belegen die eingeschränkte Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), die für 2021 einen Rückgang der Ladendiebstähle um 15% ausweist“, bemerkt Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). In der PKS für 2019 sei noch ausdrücklich auf das „große Dunkelfeld“ hingewiesen worden, welches nach der EHI-Studie auch für 2021 über 98% beträgt und damit die Aussagekraft der PKS erheblich einschränke.
„Der Schaden durch Ladendiebstähle im Milliardenbereich ist keine Kleinigkeit und belastet die Händler erheblich, gerade weil sie außerdem jährlich mehr als 1 Mrd. Euro für die Diebstahlsprävention aufwenden“, stellt Genth klar. Das nach wie vor hohe Dunkelfeld belege, dass viele Händler nicht mehr motiviert seien, Ladendiebstähle zur Anzeige zu bringen. „Anzeigen werden in der Regel nur erstattet, wenn die Händler den Täter selbst überführen konnten,“ erläutert Genth. Auch weil im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie der Einsatz von Ladendetektiven zurückgefahren worden sei, könne der Rückgang der in der PKS erfassten Ladendiebstähle nicht überraschen.
„Die durch Ladendiebstähle verursachten hohen wirtschaftlichen Schäden treffen im Ergebnis auch den ehrlichen Verbraucher“, stellt Genth fest. Die Taten müssten daher konsequent strafrechtlich verfolgt und sanktioniert werden, um hier ein klares Stoppschild für Nachahmungs- und Wiederholungstäter aufzustellen. „Hier gibt es noch Luft nach oben“, so Genth. Das Justizsystem müsse noch konsequenter und effizienter arbeiten und auch entsprechend ausgestattet werden. Der HDE unterstütze daher die Vereinbarung der Koalitionspartner, den Pakt für den Rechtsstaat gemeinsam mit den Ländern zu verstetigen und um einen Digitalpakt für die Justiz zu erweitern. (HDE)

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