Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Kritisiert Pläne der EU-Kommission für Mindestlöhne

Die EU-Kommission stellte kürzlich ihre Pläne für Mindestlöhne in Europa vor.

Der HDE sieht die Pläne für Mindestlöhne in Europa kritisch. Bild: GABOT.

Der HDE sieht das kritisch: „Die Systeme der Lohnfestsetzung in den EU-Mitgliedstaaten sind sehr unterschiedlich und historisch gewachsen. Diese Vielfalt spiegelt die nationalen Traditionen wider und muss bewahrt werden. Ein eigener Rechtsrahmen der EU zu Mindestlöhnen stellt einen erheblichen Eingriff dar und würde gegen das Subsidiaritätsprinzip verstoßen“, so der HDE-Geschäftsführer Arbeits- und Sozialpolitik, Steven Haarke. Die geltenden europäischen Verträge schließen eine Zuständigkeit der EU für das Arbeitsentgelt aus.

Erst im Sommer hatte die unabhängige Mindestlohnkommission in Deutschland einen deutlichen Anstieg des gesetzlichen Mindestlohns über die nächsten zwei Jahre beschlossen. Haarke: „Die Mindestlohnkommission orientiert sich dabei schon heute insbesondere an der wirtschaftlichen Lage und der allgemeinen Tarifentwicklung. Das hat sich soweit bewährt.“ (HDE)

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