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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Kassenbon-Pflicht bürokratisch und umweltschädlich
Einen enormen bürokratischen Aufwand und erhebliche Kosten erwartet der deutsche Einzelhandel durch eine neue Pflicht zum Kassenbon. Mit Blick auf das neue Kassengesetz geht der Handelsverband Deutschland (HDE) davon aus, dass sich die Anzahl und die Länge der auszugebenden Kassenbons ab dem kommenden Jahr spürbar erhöhen.
„Wir rechnen mit mehr als zwei Mio. Kilometern zusätzlicher Länge an Kassenbons im Jahr“, so HDE-Steuerexperte Ralph Brügelmann. Die Bundesregierung will mit der Bonpflicht die Steuerhinterziehung bekämpfen. Der HDE kritisiert allerdings, dass die Belegausgabepflicht nicht zu einem weiteren Sicherheitsgewinn führt. Denn bereits mit dem ersten Tastendruck beim Kassieren wird eine Transaktion eröffnet, die sich bei einer mit einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgerüsteten Kasse nicht mehr ohne Spuren löschen lässt. „Ob dann der Kunde einen Beleg bekommt oder nicht, ist unerheblich“, so Brügelmann. Die Sicherheitseinrichtung ist ebenfalls eine Vorgabe im neuen Kassengesetz. Der Handel rechnet pro Kasse mit Kosten von etwa 300 Euro für die TSE plus zusätzlicher Installationskosten.
Positiv bewertet der HDE, dass das Bundesfinanzministerium einen Erlass veröffentlicht hat, wonach nicht beanstandet werden soll, wenn Registrierkassen bis längstens Ende September 2020 ohne TSE betrieben werden. Grund dafür ist, dass aktuell keine TSE auf dem Markt verfügbar ist. Ursprünglich sollten alle Kassen bis zum Jahresbeginn 2020 die neuen Vorschriften erfüllen. (HDE)

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