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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Ja zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz
„Der Handel begrüßt die Aussagen aus den Reihen der Koalition, am ermäßigten Steuersatz für Lebensmittel festzuhalten.“ Das erklärte heute der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth. Die Reformbaustelle Mehrwertsteuer müsse zügig angepackt werden. Die Koalitionsvereinbarung sehe explizit eine Überprüfung des Katalogs für den ermäßigten Steuersatz vor. Dies sei aus Sicht des Einzelhandels auch dringend nötig. „Im Bereich Lebensmittel ist der Katalog in den letzten Jahren immer unübersichtlicher und unsystematischer geworden“, sagte Genth. So sei dem Verbraucher nur schwer zu vermitteln, wieso für Mineralwasser und Apfelsatz 19% Mehrwertsteuer fällig würden, für Trinkwasser aus der Leitung und Äpfel hingegen nur 7%. Das seien nur zwei von zahlreichen Beispielen im Bereich der Lebensmittel.
Zudem verursache die administrative Handhabung von zwei Steuersätzen erhebliche Kosten bei den Unternehmen. „Ziel der Reform muss sein, diese Ungereimtheiten zu beseitigen und einheitlich alle Lebensmittel dem ermäßigten Steuersatz unterwerfen“, betonte Genth. Jede Diskussion über eine weitere Einengung auf vermutete Grundnahrungsmittel führe hingegen ins Chaos. Genth weiter: „Der ermäßigte Steuersatz für alle Lebensmittel ermöglicht die Befriedigung der Grundbedürfnisse aller Bürger und eine einfache Handhabung der Umsatzsteuer in den Unternehmen, die diese ja nur anstelle des Staates einnehmen und weiterreichen“. (HDE)

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