Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Immer mehr Hitzetage in Deutschland

In den letzten Wochen herrschten vielerorts in Deutschland Temperaturen von mehr als 30 Grad. Die Hitze verdirbt vielen Menschen auch spürbar die Lust auf den Einkaufsbummel in der Innenstadt.

Der HDE fordert Maßnahmen zur Abkühlung der Innenstädte. Bild: GABOT.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt sich deshalb für kühlende Maßnahmen in den Stadtzentren ein und fordert die Städte und Kommunen zum Handeln auf.

„Angesichts des Klimawandels werden die Hitzetage in unseren Innenstädten immer weiter zunehmen. Das nimmt den Einzelhandel an seinem Standort Nummer eins zunehmend in den Schwitzkasten. Viele Kunden scheuen die Hitze. Vielerorts ist die wirtschaftliche Lage in den Stadtzentren ohnehin schon alles andere als einfach. Die Kommunen müssen dringend finanziell in die Lage versetzt werden, flächendeckend in Deutschland für Abkühlung in den Innenstädten zu sorgen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Gefragt seien insbesondere mehr Bäume und Grünflächen. Aber auch mehr offene Wasserflächen und Brunnen seien von zentraler Bedeutung. Zudem gelte es aus der Installation von Schatten spendenden Sonnensegeln in südlichen Ländern zu lernen und ähnliche Modelle umzusetzen. Auch öffentliche Trinkwasserspender seien eine gute Anregung.

Stadtzentren verlieren bei Temperaturen von über 30 Grad massiv an Attraktivität. „Die Kundenfrequenzen sinken an hochsommerlichen Tagen deutlich. Das war in der Vergangenheit sicher verkraftbar, da die Zahl der heißen Tage überschaubar war. Doch seit einigen Jahren bekommen die Geschäfte die Klimaveränderung deutlich zu spüren. Da muss dringend etwas am Umfeld getan werden“, so Genth.

Der Einzelhandel ist die zentrale Branche in den Innenstädten, die meisten Menschen suchen die Stadtzentren des Einkaufens wegen auf. Genth: „Die Innenstadt ist für viele Menschen ein wichtiges Stück Heimat. Die ortsansässigen Geschäfte sind ein unverzichtbarer Teil davon. Das sollten wir nicht leichtfertig verloren geben, die Politik muss handeln.“

Der Einzelhandel selbst trägt bereits seinen Teil zur Abkühlung bei: In vielen Geschäften laufen Klimaanlagen, der Lebensmittelhandel versorgt die Menschen Tag für Tag in ganz Deutschland mit kühlenden Getränken und Eis.

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