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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Hilfe für für Innenstadthändler gefordert
Zudem machte Sanktjohanser deutlich, dass die Unternehmen in der aktuell schwierigen Zeit nicht mit immer neuen bürokratischen Regelungen konfrontiert werden sollten. Außerdem appellierte der HDE-Präsident an die Gewerkschaft ver.di, gemeinsam am Erhalt möglichst vieler Handelsunternehmen zu arbeiten und den Widerstand gegen rechtssichere Sonntagsöffnungen aufzugeben.
„In der Krise hat sich gezeigt, dass der Handel sehr viel mehr ist als nur ein Versorger. Gerade der innerstädtische Handel ist ein wichtiger Ort der Begegnung und Kommunikation – auch in Zeiten von Maskenpflicht und Abstandsregeln“, so HDE-Präsident Sanktjohanser. Allerdings leide gerade der kleine und mittelständische Handel in den Innenstädten unter der Corona-Pandemie und dem zweifachen Lockdown. In vielen Fällen stünden die Unternehmen vor der Insolvenz. Sanktjohanser: „Wenn die Politik nicht beherzt gegensteuert, könnten am Ende der Krise bis zu 50.000 Geschäfte vom Markt verschwunden sein. Wir brauchen eine konzertiere Aktion Innenstadt von Bund, Ländern und Kommunen. Vitale Innenstädte sind ein gesamtgesellschaftlicher Wert.“
Neben den Sofortmaßnahmen zur akuten Krisenbewältigung sieht der HDE die Politik in der Pflicht, in dieser schwierigen Phase keine neuen Belastungen für die Wirtschaft auf den Weg zu bringen. „Wir brauchen ein Belastungsmoratorium. Es ist jetzt nicht die Zeit für einen in der Praxis überflüssigen Rechtsanspruch auf Homeoffice oder für ein nationales Lieferkettengesetz, das die Händler überfordert“, so Sanktjohanser. Zudem richtete der HDE-Präsident einen Appell an die Gewerkschaft Ver.di: „Die Corona-Krise erfordert von uns allen gemeinsames und zielführendes Handeln. Mit seinen Klagen gegen Sonntagsöffnungen stellt sich Verdi nicht nur gegen das Gemeinwohl, sondern handelt letztlich gegen die Interessen seiner eigenen Mitglieder.“
Verdi folge trotz der Existenznöte vieler Händler immer noch alten Reflexen, obwohl Sonntagsöffnungen einen wertvollen Beitrag zur Rettung des innenstädtischen Handels leisten könnten.Der Deutsche Handelskongress 2020 findet am 18. und 19. November als rein digitale Veranstaltung statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier senden digitale Grußworte, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sind live zugeschaltet. Zudem gibt es eine Vielzahl an Fachvorträgen. (PdH)

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