Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Handel bildet Zukunft aus

Der Handel gehört zu den größten Ausbildungsbranchen Deutschlands und investiert trotz Fachkräftemangels und wirtschaftlicher Herausforderungen kontinuierlich in die Qualifizierung junger Menschen.

Der Handel bietet jungen Menschen hervorragende Entwicklungsperspektiven.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) betont die hohe Qualität der Ausbildung, die vielfältigen Karriereperspektiven und das besondere Engagement der Unternehmen. Mit mehreren hunderttausend Auszubildenden und jährlich zehntausenden neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ist der Handel eine der wichtigsten Ausbildungsbranchen in Deutschland.

„Der Handel investiert jeden Tag erheblich in die Ausbildung junger Menschen. Unsere Unternehmen vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern eröffnen vielfältige Karrierewege und bieten langfristige berufliche Perspektiven“, so Stefan Genth, HDE-Hauptgeschäftsführer.

Dabei hat sich die Ausbildung im Handel in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Neben klassischen kaufmännischen Inhalten gehören heute digitale Kompetenzen, umfangreiche Logistikprozesse und Nachhaltigkeitsthemen zum Ausbildungsalltag. Viele Unternehmen setzen auf moderne Lern- und Lehrkonzepte sowie auf individuelle Mentoring-Angebote. Die Qualität der Ausbildung hat dabei einen hohen Stellenwert. Zudem sind die Ausbildungsvergütungen in vielen Bereichen des Handels in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Gleichzeitig steht der Ausbildungsmarkt weiterhin vor strukturellen Herausforderungen. Obwohl viele Unternehmen ausbilden möchten, bleiben zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt: „Die Betriebe leisten enorme Anstrengungen, um junge Menschen für eine duale Ausbildung zu gewinnen. Parallel beobachten wir, dass berufliche Orientierung und Ausbildungsreife vieler Schulabgängerinnen und Schulabgänger zunehmend zur Herausforderung werden“, erklärt Genth.

Vor diesem Hintergrund greift eine pauschale Kritik an der Ausbildungsqualität im Handel zu kurz. Für die große Mehrheit der Handelsunternehmen ist Ausbildung nicht nur eine wirtschaftliche Investition, sondern auch Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung.

Der Handel bietet jungen Menschen darüber hinaus hervorragende Entwicklungsperspektiven. Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss stehen vielfältige Weiterentwicklungs- und Karrierewege offen. Im Vergleich zu vielen anderen Branchen können Ausbildungsabsolventen früh Verantwortung übernehmen und sich schnell zu Fach- und Führungskräften entwickeln.

„Die duale Ausbildung im Handel bleibt ein Erfolgsmodell und Teil der Identität der Branche“, betont Genth.

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