Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Gründungen im Einzelhandel stärken

Der Einzelhandel in Deutschland bleibt trotz schwieriger Rahmenbedingungen für den Konsum eine dynamische Branche. Das macht eine aktuelle Zahl des Statistischen Bundesamtes deutlich. Demnach konnte der Einzelhandel im ersten Halbjahr 2024 rund 58.000 Neugründungen verzeichnen.

Der HDE möchte, dass Gründungen im Einzelhandel gestärkt werden. Bild: GABOT.

Damit ist der Einzelhandel trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr eine wichtige Gründungsbranche, die auch durch viele kleine und Kleinstunternehmen geprägt ist. „Die hohe Zahl an Neugründungen macht deutlich, wie lebendig der Einzelhandel ist und wie viele neue Ideen und Konzepte nachwachsen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Eine funktionierende Wirtschaft sei auf mutige Menschen und Unternehmer mit Herzblut angewiesen.

Um es den Gründerinnen und Gründern im Einzelhandel aber hierzulande einfacher zu machen, fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) eine Gründungsoffensive. „Wir verlieren in diesem Jahr im Saldo voraussichtlich 5.000 Geschäfte im Vergleich zu 2023. Wir müssen die dadurch entstehenden Leerstände auch als Chance begreifen und mehr Menschen ermutigen, ihr eigenes Geschäft in der Innenstadt zu eröffnen“, so Genth. Demnach sollen Gründerinnen und Gründer für maximal 60 Monate einen Zuschuss erhalten. Gefördert werden sollten beispielsweise die Geschäftseinrichtung, die Datenverarbeitung inklusive des Kassensystems und eines digitalen Warenwirtschaftssystems sowie Marketingmaßnahmen. Darüber hinaus sollen laufende Schulungen beispielsweise in Betriebsführung, oder Marketing finanziert werden. Zudem bringt der Handelsverband die Schaffung von Ansiedlungsmanagern ins Spiel. Diese sollen Leerstände erfassen, Nachmieter organisieren, und Austauschformate mit potenziellen Mietern organisieren. Genth: „Das ist gut investiertes Geld. Dauerhafte Leerstände und verwaiste Innenstädte kommen uns alle deutlich teurer zu stehen. Da muss die Politik schnell handeln und einen Anschub für neues Leben in den Stadtzentren geben.“ (PdH)

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