- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- HDE: Gleichwertige Lebensverhältnisse mü...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Gleichwertige Lebensverhältnisse müssen Chefsache werden
„Schon seit Jahren veröden immer mehr ländliche Regionen und immer mehr Menschen ziehen in die Metropolen. Die Bundesregierung muss endlich effektiv gegensteuern. Dafür muss vor allem der flächendeckende Breitbandausbau Chefsache werden“, so der HDE-Bereichsleiter für Standort- und Verkehrspolitik Michael Reink. Ohne die entsprechende Infrastruktur könnten die kleineren Kommunen im Standortwettbewerb nicht bestehen. Auch der ländliche Einzelhandel leidet, wenn immer mehr Kunden in die großen Städte ziehen. Vielerorts sind die Geschäfte nicht mehr rentabel zu betreiben und müssen schließen.
Der HDE setzt sich deshalb für eine koordinierte Standortpolitik aus einer Hand ein. „Die Gesamtverantwortung für das Thema gleichwertige Lebensverhältnisse muss eindeutig zugeordnet werden. Ansonsten bleiben die Maßnahmen immer Stückwerk“, so Reink weiter. Dabei geht es beispielsweise auch um die Erleichterung von Home-Office-Regelungen. Denn die Leute folgen stets dem Arbeitsplatz. Mit einer guten Breitbandversorgung auf dem Land könnten aber viele Angestellte von ihrem auf dem Lande liegenden Zuhause aus arbeiten. Auf diese Weise könnten außerdem Probleme wie der Wohnungsmangel, der Pendlerverkehr in den Städten sowie die sinkenden Kundenzahlen angegangen werden. (HDE)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.