Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Gegen Ausweitung von Plastikverboten

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor einer Ausweitung der Verbote von Einwegplastik.

Lebensmittelverpackungen aus Plastik stehen zur Disposition. Bild: GABOT.

Am 6. November wird im Bundesrat über die Einwegkunststoffverbotsverordnung abgestimmt, die eine EU-Richtlinie umsetzt und eine Reihe von Einwegplastikprodukten wie Trinkhalme, Besteck und Teller verbieten soll. Der Umwelt- und Wirtschaftsausschuss des Bundesrates fordert nun, dass sämtliche Lebensmittelverpackungen aus Plastik, die für den Außer-Haus-Verzehr bestimmt sind, verboten werden sollen. „Diese drastische Ausweitung der Verbote würde dazu führen, dass vermehrt Verpackungen aus Papier-Plastik-Verbunden oder anderen Materialien verwendet werden, die gar nicht oder schlechter zu recyceln wären“, so Antje Gerstein, Geschäftsführerin Nachhaltigkeit beim HDE.

Verboten werden sollen nach der ursprünglichen EU-Richtlinie nur Produkte, für die es bereits adäquate Alternativen gibt, dies ist aber nicht für alle Lebensmittelverpackungen der Fall. „Deutschland würde mit dieser Ausweitung der Verbote genau das Gegenteil vom gewünschten Ziel der EU-Richtlinie erreichen. Wir möchten doch dahin kommen, mehr recyclingfähiges Material einzusetzen und nicht zu schlechten alternativen Verpackungslösungen gezwungen werden, denen es an Wiederverwertbarkeit mangelt. Damit stellt man das ganze Konzept der EU-Einwegplastikrichtlinie in absurder Weise auf den Kopf“, so Gerstein. (HDE)

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