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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Fordert zukunftsgerichteten EU-Wiederaufbauplan
„Jetzt müssen die richtigen Weichen für einen tragfähigen EU-Wiederaufbauplan gestellt werden. Der Nicht-Lebensmittelhandel braucht als eine der vom Lockdown besonders betroffenen Branchen dringend Unterstützung und muss in dem geplanten Maßnahmenpaket ausreichend Berücksichtigung finden. Es geht darum, den privaten Konsum zu stärken und unsere Innenstädte mit ihrer Versorgungsfunktion erneut zu beleben und sie wieder zu Orten der sozialen Begegnung zu machen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Zudem müsse der europäische Binnenmarkt zurück zu voller Funktionsfähigkeit geführt werden. Alle Hürden und Grenzen, die wegen der Corona-Pandemie aufgebaut wurden, sollten konsequent nach und nach wieder abgebaut werden. Genth: „Der Binnenmarkt ist und bleibt die größte, wohlstandsfördernde Errungenschaft der Europäischen Union, seine Unversehrtheit muss absolute Priorität haben.“ Außerdem fordert der HDE die aktuelle Krise als Chance für zukunftsorientierte Weichenstellungen zu nutzen und Rahmenbedingungen für einen Binnenmarkt für Daten zu setzen, damit europäische Anbieter ihre Geschäftstätigkeit skalieren und effektiv auf den globalen Märkten konkurrieren können. Darüber hinaus setzt sich der Handelsverband für den Aufbau und die Förderung eines Exzellenzclusters für Künstliche Intelligenz ein.
Anlass für das Gespräch mit dem Bundeswirtschaftsminister war die heutige Präsidiumssitzung des europäischen Dachverbandes EuroCommerce. (HDE)

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