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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Fordert Reformen zum Erhalt des Dualen Systems
Auf dem 7. Forum Grüner Punkt in Köln machte HDE-Geschäftsführer Kai Falk die zentrale Bedeutung der Produktverantwortung im dualen System der Wertstofferfassung deutlich. „Die Übernahme der Produktverantwortung durch die Inverkehrbringer hat sich in doppelter Hinsicht gelohnt. Ökologisch, durch ein weltweit vorbildliches Recyclingmanagement. Und ökonomisch, durch im Wettbewerb gefundene, sinkende Preise für die Bürgerinnen und Bürger.“ Falk betonte gleichzeitig, dass der Handel nicht nur intensiv an der Erarbeitung eines Wertstoffgesetzes teilnehme, sondern auch weitere Optionen zur Stabilisierung des Dualen Systems prüfe. Aber eine erneute finanzielle Unterstützung in Millionenhöhe, wie sie im vergangenen Jahr von einigen Handelshäusern an die dualen Systeme geflossen war, sei ausgeschlossen.
Mit Blick auf die Zukunft unterstrich Falk, dass der etablierte und erfolgreiche Systemwettbewerb nur erhalten bleiben könne, wenn er von Grund auf reformiert und mit einer starken Zentralen Stelle als Kontrollinstanz geschaffen würde. Dies sei Voraussetzung für die sinnvolle und von Politik und Wirtschaft gleichermaßen gewollte Ausweitung der Produktverantwortung: „Ohne eine starke, mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattete Zentrale Stelle kann es keine dauerhafte Systemstabilität geben“, so Falk. (PdH)

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