Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Fordert Lang-LKW dauerhaft zulassen

Angesichts der niedrigen Pegelstände an zahlreichen Flüssen in Deutschland ruft der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bundesregierung dazu auf, entsprechende Ersatzmöglichkeiten für die Logistik zu ermöglichen.

Der HDE fordert eine dauerhafte Zulassung von Lang-LKWs.

Dabei geht es dem Verband um eine dauerhafte Zulassung von Lang-LKWs, die in der Lage sind, deutlich mehr Ladung als ein gewöhnlicher Lastwagen zu transportieren. Derzeit wird die Änderung der Verordnung zu Lang-LKWs mit einer abermals nur befristeten Genehmigung verhandelt.

„Der Einzelhandel ist auf eine funktionierende Logistik im ganzen Land angewiesen. Zwar werden nur sehr wenige Güter, die für den Einzelhandel bestimmt sind, per Schiff transportiert. Bei Ausweichbewegungen von Schiffen hin zu LKW und Bahn können aber Engpässe entstehen, die dann auch der Einzelhandel zu spüren bekommt. Wenn man dann noch den seit Jahren akuten LKW-Fahrermangel sieht, wird klar, dass derzeit alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden sollten. Deshalb ist es jetzt höchste Zeit, dass das Bundeswirtschaftsministerium die Lang-LKWs endlich dauerhaft zulässt und das für Lang-LKWs zulässige Verkehrsnetz ausgebaut wird“, so der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Zwei längere Einheiten des sogenannten Lang-Lkw können bis zu drei konventionelle Lkw-Einheiten ersetzen und somit auch den Energie- und Personaleinsatz senken sowie den CO2-Ausstoß um bis zu 25% reduzieren. Die Lang-LKW verkehren ausschließlich auf Fernverkehrsstraßen und behindern damit in keinster Weise den städtischen Verkehr. Die Waren werden dann aus großen Logistikzentren heraus mit kleineren LKWs oder PKWs weiter verteilt.

Vor Kurzem wurde die immer wieder zeitlich befristete Sondergenehmigung für Lang-LKWs zwar verlängert, der HDE fordert aber endlich einen Übergang in den Regelbetrieb: „Die Unternehmen brauchen Planungs- und damit Investitionssicherheit. Der jahrelange Versuchsbetrieb hat gezeigt: der Lang-LKW funktioniert und entlastet den Verkehr. Die Unternehmen können den Betrieb mit Lang-LKWs nur dann weiter ausbauen, wenn sie sicher sein können, dass sie diese Fahrzeuge auch dauerhaft nutzen dürfen. Dass wir dieses Verkehrsmittel brauchen, macht die aktuelle Situation deutlich“, so Genth weiter.

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