Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Fordert konsequenten Einsatz für digitale Souveränität Europas

Den gestrigen Gipfel zur Europäischen Digitalen Souveränität bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) als Bekenntnis der EU-Mitgliedstaaten zu einer unabhängigen, sicheren und innovationsfreundlichen Zukunft Europas.

Der HDE appelliert an die Bundesregierung, sich weiterhin für die digitale Souveränität Europas einzusetzen.

Die digitale Souveränität Europas ist laut HDE die Voraussetzung für vertrauenswürdige und wettbewerbsfähige digitale Infrastrukturen und Geschäftsmodelle in Deutschland und Europa.

„Digitale Souveränität steht auch für Selbstbestimmtheit, wertebasiertes Handeln, globale Offenheit, Fairness und Resilienz. Wenn wir als Europäische Union diese Attribute als Voraussetzung für eine starke Wirtschaft und widerstandsfähige demokratische Gesellschaft definieren, dann werden wir auch über den gestrigen Gipfel hinaus Meilensteine erreichen“, so Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer. Es gehe darum, klare europäische Antworten auf globale digitale Herausforderungen zu finden. „Dafür braucht es einheitliche europäische Vorschriften und Regulierungen, die ohne Doppelstrukturen auskommen und so den Weg etwa für innovative Start-ups freimachen“, so Tromp weiter. Wichtig seien zudem europaweite Standards für verlässliche Cybersicherheit zum Schutz von IT-Strukturen und kritischen Infrastrukturen, wie eigene Rechenzentren und europäische Cloud-Lösungen. Gleichzeitig müsse es eine schlanke digitale Verwaltung geben. „Das Ziel sollte sein, die Prozesse für die Wirtschaft sowie für die Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen zu vereinfachen“, fordert Tromp.

Der HDE appelliert daher an die Bundesregierung, sich weiterhin für die digitale Souveränität Europas einzusetzen. „Es steht viel auf dem Spiel. Digitale Souveränität ist mehr als sichere IT-Strukturen und innovative KI-Projekte. Europa muss Abhängigkeiten zu reduzieren und seine Innovationskraft durch Investitionen in digitale Schlüsseltechnologien stärken“, so Tromp. Der Handel trage zum Erreichen der digitalen Souveränität Europas bei, unterstütze das Digitalministerium etwa bei der Umsetzung von Digitalprojekten wie der EU Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet).

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.