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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Fordert Digitalisierungs-Programm für Einzelhandel
Angesichts der Vorschläge von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Digitalisierung des innerstädtischen Einzelhandels fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) ein mit 100 Mio. Euro ausgestattetes Förderprogramm. Viele mittelständischen Händler hätten ansonsten mitten in der Corona-Krise nicht die finanziellen Möglichkeiten, ihr Geschäft zukunftsfest zu machen.
Viele vor allem mittelständische Händler kämpfen derzeit angesichts der Corona-Krise und massiven Umsatzeinbußen um ihre Existenzen. „In dieser prekären Lage mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln können die notwendigen Investitionen in die Digitalisierung aktuell vielerorts nicht gestemmt werden. Deshalb ist hier Unterstützung dringend notwendig“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser.
Aus diesem Grund fordert der HDE den Bundeswirtschaftsminister auf, seine Überlegungen aus den vergangenen Tagen mit Leben zu füllen und einen Digitalisierungsfonds für den Einzelhandel in Höhe von 100 Mio. Euro aufzulegen. Dabei soll es um einen dreistufigen Prozess gehen. In einer ersten Stufe soll das bereits bestehende Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Handel, das der HDE im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums als Konsortialführer leitet, weiterhin flächendeckend über die Chancen der Digitalisierung im Einzelhandel informieren. Mit Veranstaltungen, Webinaren und einem Digital-Mobil arbeitet das Kompetenzzentrum seit einem Jahr daran, den Handelsunternehmen die digitalen Möglichkeiten aufzuzeigen. In einer zweiten Stufe stellt sich der HDE nun Berater vor, die in den individuellen Einzelfällen geeignete und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Digitalisierung identifizieren. Auch das könnte unter dem Dach des bewährten Kompetenzzentrums stattfinden. Am Ende soll dann über Förderanträge die Finanzierung entsprechender Digitalisierungsmaßnahmen vom Wirtschaftsministerium ermöglicht werden. Insgesamt hat das Digitalisierungsprogramm des HDE ein Volumen von 100 Mio. Euro. Sanktjohanser: „Wir müssen jetzt handeln und eine Investition in die Schlüsselbranche der Innenstädte tätigen. Lebendige Stadtzentren sind ein gesamtgesellschaftlicher Wert.“ (PDA)

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