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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Fachkräftebasis sichern
Angesichts der zunehmenden Probleme für Handelsunternehmen, Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen, fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) deutliche Verbesserungen bei der Berufsorientierung und mehr Unterstützung für junge Menschen bei der Berufswahl. "Berufsorientierung muss in den allgemeinbildenden Schulen viel früher beginnen und kontinuierlich etwa im Rahmen eines Schulfachs Wirtschaft/Verbraucherbildung/Berufsorientierung fortgeführt werden", so HDE-Geschäftsführer Wilfried Malcher. Nur so könnten die Schüler sich frühzeitig darüber klar werden, welche Berufe zu Ihnen passen. Das könne auch zu einer Reduzierung der teilweise hohen Studienabbrecherquoten beitragen.
"Es geht um bessere und umfassende Information. Ein Studium ist nicht der einzige Königsweg zu einem erfolgreichen Berufsleben", so Malcher weiter. Berufliche Aus- und Fortbildung vermittle im Handel vergleichbar gute Berufschancen wie ein Bachelorstudium. Rund 80% der Führungskräfte des Handels kommen derzeit aus der beruflichen Bildung, nur 20% aus den Hochschulen. Zugleich bleibt es nach Auffassung des HDE notwendig, die Anstrengungen deutlich zu intensivieren, um Jugendliche mit schwächeren Schulleistungen möglichst rasch in eine duale Berufsausbildung zu integrieren. Malcher: "Die neue Bundesregierung muss eine Straffung des sogenannten. Übergangssystems vorantreiben und die Praxisintegration berufsvorbereitender Maßnahmen stärken. Die jungen Leute müssen fit für eine Ausbildung gemacht werden. Wir können es uns auch mit Blick auf den demografischen Wandel nicht leisten, den Nachwuchs nicht ausreichend zu fördern." (PdH)

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