- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- HDE: EEG-Novelle kann Kostenspirale nich...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: EEG-Novelle kann Kostenspirale nicht stoppen
Die jetzt im Bundeskabinett beschlossene Novelle für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stoppt den Anstieg der Stromkosten für Handelsunternehmen und Verbraucher nicht. „Allein der Biomasse-Kompromiss wird die EEG-Umlage weiter ansteigen lassen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Zwar sei es positiv, dass die Förderhöhen für erneuerbare Energien zukünftig anhand eines wettbewerblichen Mechanismus ermittelt werden sollen. Entscheidend sei aber, dass das Gesamtsystem der erneuerbaren Energien und aller damit verbundenen Fördergelder auf Marktwirtschaft umgestellt werde. „Die Zeit ist reif dafür, dass sich auch die erneuerbaren Energien dem Markt und seinen Gesetzen stellen“, so Genth. Insgesamt sieht der Handelsverband die Finanzierung der Energiewende als unausgewogen an, so Genth: „Der Handel zahlt allein in diesem Jahr 2,3 Mrd. Euro, also mehr als zehn Prozent der Gesamtförderung.
Dabei ist die Branche nur für 6% des Stromverbrauchs verantwortlich. Das ist keine faire Kostenverteilung.“ Diese Entwicklung werde durch die Ergänzungen der Besonderen Ausgleichsregelung noch verschärft. Der Handel leide sogar doppelt unter dem Anstieg der Stromkosten. Denn zum einen müssten die Handelsunternehmen selbst mehr bezahlen. Und auch den Bürgern entstünden höhere Kosten. Damit gebe es geringere Spielräume für den Konsum. (PdH)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.