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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
HDE: Bundesregierung entfernt sich weiter von angekündigter Strompreissenkung
Damit entferne sich die Bundesregierung weiter von ihrem im Koalitionsvertrag angekündigten Ziel, die Stromkosten für alle um mindestens fünf Cent je Kilowattstunde zu senken. Angesichts der absehbar deutlich steigenden Netzkosten sei eine stärkere und dauerhafte Entlastung der Stromkunden dringend erforderlich.
„Statt die Stromkunden angesichts stark steigender Netzkosten dauerhaft zu entlasten, wird der Zuschuss gekürzt. Das erhöht den Kostendruck auf den Handel und erschwert notwendige Investitionen“, so Antje Gerstein, HDE-Geschäftsführerin Nachhaltigkeit.
Nach Prognosen der Bundesnetzagentur könnten sich die Netzkosten bis 2045 von derzeit rund 37 auf 79 Mrd. Euro mehr als verdoppeln. Eine Studie von Frontier Economics im Auftrag der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) erwartet für Gewerbe und Handel einen Anstieg der Stromnetzentgelte um rund 63%. Der HDE fordert daher, die Kürzung zurückzunehmen und den Zuschuss auf mindestens 6,5 Mrd. Euro jährlich anzuheben. Zugleich müsse die Finanzierung der Netzkosten über 2029 hinaus dauerhaft über den Bundeshaushalt abgesichert werden.

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