Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

HDE: Begrüßt ausgewogene Verbraucherrechterichtlinie

"Die Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie in deutsches Recht ist grundsätzlich gelungen", so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes im Bundestag am letzten Freitag.

"Die Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie in deutsches Recht ist grundsätzlich gelungen", so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes im Bundestag am letzten Freitag. "So sorgt die nunmehr eingeführte zeitliche Begrenzung des Widerrufsrechts für mehr Rechtssicherheit bei den Unternehmen."

Der Umsetzungsspielraum beim deutschen Gesetzgeber war insgesamt gering, da die Verbraucherrechterichtlinie einen Vollharmonisierungsansatz mit nur wenigen Öffnungsklauseln vorsieht. Der HDE hatte sich daher schon im Rahmen der Richtlinie für noch weitreichendere Vereinheitlichungen ausgesprochen. Genth: "Für den Handel bedeuten einheitliche europäische Regelungen in der Regel weniger Bürokratie und Kosten, da beim grenzüberschreitenden Handel nicht auf 27 verschiedene Rechtsordnungen eingegangen werden muss."

Das neue Gesetz bringt jedoch auch ein paar Probleme mit sich. So treffen die Unternehmen in Zukunft eine Vielzahl von zusätzlichen Informationspflichten. "Viele Informationen, die nunmehr beim Vertragsschluss angegeben werden müssen, nützen dem Verbraucher gar nichts bzw. verwirren ihn eher", kritisiert Genth. Da auch die Verbraucherorganisationen sich hinsichtlich der Vielzahl der Verbraucherinformationen für eine Begrenzung aussprechen, ist nunmehr nochmals der Gesetzgeber aufgefordert, die Informationsüberflutung zu beenden. (HDE)

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