Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Haushalt 2025: Geringfügige Änderungen beim Agraretat

Am Einzelplan 10 (Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung) hat der Haushaltsausschuss nur geringfügige Änderungen im Rahmen seiner Beratungen zum Bundeshaushalt 2025 vorgenommen.

Der Agraretat 2025 liegt bei 6,88 Mrd. Euro. Bild: GABOT.

6,88 Mrd. Euro sollen Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zur Verfügung stehen. Das ist das Ergebnis der Bereinigungssitzung am Donnerstag. Im Regierungsentwurf war der gleiche Betrag vorgesehen. Die Verpflichtungsermächtigungen für die kommenden Jahre im Einzelplan 10 liegen bei 2,05 Mrd. Euro - 6,6 Mio. Euro über dem von der Bundesregierung geplanten Betrag.

Im Zuge der Beratungen des Einzelplans 10 hatten die Koalitionsfraktionen eine Million Euro mehr als geplant - und damit insgesamt 10,65 Mio. Euro - für die „Information der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung“ eingeplant. Gedacht ist das Geld laut Änderungsantrag für die neue Lebensmittelrettungs- und Logistikstrategie der Tafel Deutschland e.V., um Lebensmittel künftig neben dem Lebensmitteleinzelhandel verstärkt auch direkt von Herstellern zu retten und lokalen Tafeln in Deutschland zur Verfügung zu stellen.

Das Zukunftsprogramm Pflanzenschutz - im Regierungsentwurf noch mit 1,66 Mio. Euro bedacht - soll entfallen. Das Programm werde politisch nicht weiterverfolgt, heißt es zur Begründung. (hib/HAU)

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