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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Hauk: Begrüßt Zulassung von Glyphosat
„Die Pläne der EU-Kommission, die Zulassung von Glyphosat um weitere zehn Jahre zu verlängern, sind ein Gewinn für die heimische Landwirtschaft und ein Punktsieg für den Boden- und Erosionsschutz. Viele bodenschonende Anbaumethoden einer fortschrittlichen Landwirtschaft brauchen Glyphosat“, sagte der Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am 18. Mai in Stuttgart.
Mit Glyphosat stehe dem Pflanzenbau ein seit Jahrzehnten bewährter Wirkstoff zur Verfügung, der sich in der Umwelt rasch abbaue. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sei nun gefordert, ihre glyphosat-feindliche Haltung abzulegen und sich dem Votum der EU-Kommission anzuschließen.
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sei in Deutschland durch Gesetze klar geregelt, und die Anwendungsbestimmungen seien streng. Grundlage sei stets der Sachkundenachweis, den jeder Landwirt beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu erbringen habe.
„Lange Zeit war Glyphosat ein rotes Tuch für diejenigen, die in unseren Bauern Giftspritzer und Umweltverschmutzer sehen. Viele Glyphosat-Gegner haben sich bislang Sachargumenten stets verschlossen. Die Experten der EU-Chemikalienagentur haben nun abschließend festgestellt, dass der Wirkstoff weder krebserregend, noch gefährlich für die Fortpflanzung ist“, sagte Landwirtschaftsminister Hauk. Es sei nun an der Zeit, die Zulassung von Glyphosat, wie von der EU-Kommission vorgeschlagen, zu verlängern.
„Moderne und bodenschonende Anbaumethoden wie die Direkt- oder die Mulchsaat dienen dem Erosionsschutz und tragen damit auch zum Erhalt der Biodiversität bei. Diese Verfahren profitieren von der Plänen aus Brüssel“, erklärte Hauk. Weitere Maßnahmen zugunsten der Biodiversität, wie etwa die Schaffung von unbehandelten Ausgleichsflächen, sei in diesem Zusammenhang eine Absage zu erteilen. „Wir müssen auch beim Pflanzenschutz endlich zu einer sachlichen Diskussion zurückkehren“, forderte Hauk. (MdL)

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